Buckow und Brecht-Weigel-Haus

Buckow und Brecht-Weigel-Haus

Inmitten der Märkischen Schweiz am Schermützelsee liegt der Kur- und Kneipport Buckow.

Brecht-Weigel-Haus Buckow

© dpa

Blick auf die Rückseite des Brecht-Weigel-Hauses im brandenburgischen Buckow in der Märkischen Schweiz.

Buckow ist ein traditioneller Kur- und Badeort in der wald- und seenreichen Märkischen Schweiz sowie Brandenburgs einziger Kneipp-Kurort. Die Nähe zu Berlin machte Buckow auch früher schon zu einem beliebten Erholungsziel der Hauptstädter.

Hopfen und Rosen aus Buckow

Ursprünglich war Buckow eine slawische Siedlung. Der Name bedeutet so viel wie Buchenaue. Die erste urkundliche Erwähnung Buckows fand im Jahr 1253 statt. Historisch gesehen sind Buckow und Umgebung vor allem landwirtschaftlich geprägt. Im 15. Jahrhundert wurde hier Hopfen angebaut und gehandelt. Ein weiterer Wirtschaftszweig war der Anbau von Rosen. Diese Geschichte spiegelt sich auch im Wappen der Stadt: Es zeigt Hopfen, der eine Rose umrankt.

Brecht-Weigel Haus

Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Buckow ist das Brecht-Weigel-Haus am Ufer des Schermützelsees. Das Künstlerpaar Bertolt Brecht und Helene Weigel hatte hier seinen Arbeits- und Sommersitz. Das Haus ist heute eine Gedenkstätte und kann besichtigt werden. Beeindruckend ist das riesige Atelierfenster zum Garten, das einen wunderbaren Ausblick auf den Schermützelsee bietet. Die Gedenkstätte veranstaltet jährlich den Literatursommer mit einem Kulturprogramm aus Lesungen, Konzerten, Diskussionen und Filmen.

Informationen

Buckow auf der Karte:

Anreise:

Buckow liegt von Berlin aus ca. 60 Kilometer in östlicher Richtung.

Mit der Bahn: Mit dem Zug ist Buckow über Müncheberg zu erreichen. Ab Müncheberg besteht eine Busverbindung.

Mit dem Auto: Mit dem Auto gelangt man über die B1/B5 und Landstraßen nach Buckow.

Quelle: Berlin.de

| Aktualisierung: 22. September 2016