Projekte gegen Antisemitismus: Förderaufruf für Aktionsfonds 2026
Pressemitteilung vom 18.05.2026
Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt wird auch in diesem Jahr erneut einen Aktionsfonds zur Unterstützung von Projekten gegen Antisemitismus auflegen. Ziel ist es, das vielfältige Engagement in Berlin zur Bekämpfung von Antisemitismus nachhaltig zu stärken und zu fördern. Die Auswahl der zu fördernden Projekte erfolgt durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt auf Grundlage fachlicher Kriterien und unter Einbeziehung der Einschätzung einer fachkundigen Jury mit ausgewiesener Expertise im Bereich der Antisemitismusprävention nach einheitlichen Maßstäben.
Der Staatssekretär für Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Alexander Straßmeir: „Mit der Weiterführung des Aktionsfonds setzen wir ein starkes Zeichen: Wir lassen nicht zu, dass Antisemitismus unsere Stadt spaltet. Wir fördern und unterstützen diejenigen, die Berlin zu einer Stadt der Vielfalt und des friedlichen Miteinanders machen.“
- Projekte, die der Auseinandersetzung mit Antisemitismus dienen, die Antisemitismusprävention fördern und/oder die sich explizit und öffentlichkeitswirksam gegen Antisemitismus richten,
- Projekte der politischen Bildung,
- öffentliche Veranstaltungen und Kampagnen,
- Awareness- und Monitoringmaßnahmen,
- Aktivitäten zur Antisemitismusprävention in sozialen Netzwerken
- sowie Schulungs- und Beratungsangebote.
Die minimale Fördersumme beträgt 50.000 Euro und die maximale Fördersumme 200.000 Euro. Der Projektförderzeitraum kann ab dem 17. August 2026 beginnen und maximal bis zum 31. Dezember 2027 reichen.
Ab dem 20. Mai 2026, 10 Uhr, können Anträge ausschließlich auf dieser Plattform online gestellt werden..
Anträge können bis spätestens zum 05. Juni 2026, 18 Uhr, eingereicht werden.
Der gesamte Förderaufruf ist hier zu finden.
Am 20. Mai 2026 findet von 10.00 – 11.30 Uhr eine digitale Informationsveranstaltung für interessierte Antragsstellende statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Bitte melden Sie sich unter diesem Link an.
Zusätzlich wird es digitale offene Sprechstunden für interessierte Antragstellende geben. Die Sprechstunden finden am 27. Mai 2026 und am 03. Juni 2026 von 10.00 bis 11:30 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Zugangsdaten, sowie alle weiteren Informationen sind auf der Webseite der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zu finden.
Pressestelle
Britta Elm
Pressesprecherin und Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Daniel Bartsch
Stellvertretender Pressesprecher