Berlin ist ein Ort mit einer langen Geschichte von solidarischen Unternehmen und hat sich inzwischen als Hot Spot für Social Entrepreneurs und Impact Start-ups positioniert. Um diese Position weiter zu stärken, hat sich die Regierungskoalition darauf geeinigt, genau diese sozial engagierten Unternehmer:innen zu fördern und sich den komplexen sozialen und ökologischen Herausforderungen zu stellen. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe kooperiert schon seit einigen Jahren mit der re:publica, dem erfolgreichen Festival für die digitale Gesellschaft, und stellt Unternehmen verschiedenster Themenfelder jedes Jahr Präsentationsmöglichkeiten an Ständen und Bühnen zur Verfügung. In diesem Jahr wurden passend zum Leitthema „Who cares“ zehn Unternehmen/ Organisationen aus der Berliner Social Economy ausgewählt. Die re:publica findet vom 27.5. bis 29.5. in der StationBerlin statt.
Franziska Giffey, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe: „Sozial und gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreich zu handeln, schließt sich nicht aus, im Gegenteil. Berlin ist Vorreiter, wenn es um soziale Ökonomie geht. Viele Unternehmen, die sich in besonderer Weise für das Gemeinwohl und ein besseres Zusammenleben in der Stadt einsetzen, beweisen, dass soziale Verantwortung ein Grundpfeiler eines erfolgreichen Geschäftsmodells sein kann. Für einen starken Wirtschaftsstandort zählt nicht nur möglichst viel Rendite. Auch Innovationen mit ökologischem, sozialem oder gesellschaftlichem Mehrwert sind für unser Miteinander und für Berlins Zukunftsfähigkeit entscheidend. Deshalb freue ich mich, dass auf der re:publica zehn spannende soziale Unternehmen über ihre Geschäftsidee und ihren Alltag berichten und diskutieren.“
In der Social Economy Area in Halle 3 der STATION Berlin Expo Area bekommen sechs der zehn Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte und Lösungen dem Branchenpublikum zu präsentieren und sich zu vernetzen. Vier weitere Organisationen nehmen an Diskussionsrunden auf den re:publica-Bühnen teil und geben Impulse zu Themen wie dem Gender Care Gap, nachhaltigem Wirtschaften und fairen Lieferketten.