Digitale Sicherheit – ein entscheidender Faktor für wirtschaftliche Stabilität und industrielle Wettbewerbsfähigkeit. Dabei umfasst Cybersicherheit die Fähigkeit, Netzwerke, Server, Computer, mobile Geräte und elektronische Daten vor Angriffen und Ausbeutung zu sichern, zu schützen und zu verteidigen. Außerdem belangt es den allgemeinen Schutz von digitalen Daten, Identitäten und anderen Assets. Besonders mit Blick auf die wachsende Digitalisierung und zunehmende Bedrohung steigt auch der Bedarf an Sicherheitslösungen.
Berlin entwickelt sich zunehmend zu einem strategisch bedeutenden Zentrum für Cybersicherheit in Deutschland – getragen von einer starken Unternehmenslandschaft, intensiver Forschung, politischen Initiativen und einem wachsenden Markt. Hier entstehen Lösungen: sowohl durch lokale Nachfrage – von Startups, Verwaltungen, Industrie – als auch durch internationale Kooperationen.
Und der Handlungsdruck ist hoch: Laut BITKOM beliefen sich die Schäden durch Wirtschaftsspionage und Cyberangriffe im Jahr 2024 allein in Deutschland auf 267 Milliarden Euro. Gleichzeitig steigen die Investitionen in Schutzmaßnahmen rasant – die Ausgaben für Cybersicherheit wuchsen 2024 um 13,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Der Trend zeigt: Cybersicherheit wird zur Schlüsselressource für nachhaltige Digitalisierung und vertrauenswürdige digitale Transformation – in Berlin und weit darüber hinaus. Das Zusammenspiel etablierter Akteure wie der Bundesdruckerei, Rohde & Schwarz, HiSolutions, PHOENIX CONTACT Cyber Security oder Zertificon Solutions mit insgesamt zehn Forschungs- und Lehreinrichtungen macht die Hauptstadt zu einem wichtigen Innovationstreiber.
Universitäten und Institute wie das Hasso-Plattner-Institut (HPI), die TU Berlin, das Fraunhofer FOKUS und das Heinrich-Hertz-Institut tragen ebenfalls maßgeblich dazu bei.