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Mit dem Fahrrad S- und U-Bahn nutzen
In Berlin können Radfahrer ihr Fahrrad auch in öffentlichen Verkehrsmitteln transportieren- allerdings nicht in allen. mehr
BVG-Ticketautomat
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Fahrkarten, Tarifzonen und Linienpläne des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin.
Mit einem gültigen Fahrschein können in Berlin alle öffentlichen Verkehrsmittel der BVG und der Bahn- S-Bahnen, U-Bahnen, Busse, Straßenbahn/ Tram und Fähren- genutzt werden. Der Preis für die Fahrkarte richtet sich nach Tarifzone und Gültigkeitsdauer.
| BVG-Tickets im Überblick (Auswahl) | |
| Einzelfahrschein (2 Stunden, eine Richtung) | AB: 4 Euro, erm. 2,50 Euro; ABC 5 Euro, erm. 3,50 Euro |
| 24-Stunden-Karte | AB: 11,20 Euro, erm. 7,40 Euro; ABC 12,90 Euro, erm. 8 Euro |
| 24-Stunden-Karte Kleingruppe (bis 5 Personen) | AB: 35,30 Euro, ABC 37,70 Euro |
| Kurzstrecke (3 Stationen S/U-Bahn, 6 Haltestellen Bus, Tram) | AB 2,80 Euro, ermäßigt 2,10 Euro |
In Berlin gelten zwei Tarifzonen: AB und ABC. Die Tarifzone AB umfasst das Stadtgebiet bis zur Stadtgrenze, der Bereich ABC zusätzlich das Berliner Umland und Potsdam.
Mit dem sogenannten Einzelfahrausweis kann eine Person zwei Stunden lang durch die Stadt fahren, aber nicht in die Richtung des Ausgangspunkts zurückkehren.
Preise:
Tarif AB: 4 Euro; ermäßigt: 2,50 Euro
Tarif ABC: 5 Euro; ermäßigt: 3,50 Euro
Mit einer Fahrkarte Kurzstrecke für 2,80 Euro, ermäßigt 2,10 Euro, kann man drei Stationen mit S- und U-Bahnen fahren, umsteigen ist erlaubt. Bei Bus und Tram sind sechs Stationen erlaubt, aber ohne Umsteigen.
Kleinkinder bis zum Alter von 6 Jahren fahren in Begleitung kostenlos und brauchen keinen Fahrschein. Kinder ab 6 bis einschließlich 14 Jahren kosten den Ermäßigungstarif für 2,50 Euro (Tarifzone AB).
Schwerbehinderte mit Schwerbehindertenausweis mit Beiblatt und gültiger Wertmarke können alle Verkehrsmitteln des VBB kostenlos fahren. Auch bei Berechtigung einer ständigen Begleitung fahren auch eine Begleitperson und ggf. ein Hund unentgeltlich mit.
Mit einer Tageskarte kann ab Entwertung 24 Stunden lang beliebig viele Fahrten unternehmen. Beim Regeltarif ist die Mitnahme von bis zu drei Kindern bis 14 Jahren erlaubt. Die 24-Stunden-Karte kostet für den Bereich AB 11,20 Euro, ermäßigt 7,40 Euro.
Seit dem 01. Mai 2023 gilt Berlin- und deutschlandweit das Deutschlandticket. Für einen Preis von 63 Euro im Monat können damit alle Verkehrsmittel des öffentlichen Nahverkehrs in ganz Deutschland genutzt werden. Das Deutschlandticket ist ein monatlich kündbares Abo und kann jederzeit gekauft bzw. bestellt werden.
In Berlin gilt ab dem 1. Juni 2026 das Azubi-D-Ticket. Berliner Auszubildende können das Deutschlandticket zum vergünstigten Preis von 37,80 Euro pro Monat nutzen. Das Azubi-D-Ticket ist ein Abo und monatlich kündbar. Es gilt für Auszubildende sowie für Personen, die ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr in Berlin oder Brandenburg absolvieren. Außerdem ist das Ticket für Personen, die den Bundesfreiwilligendienst leisten oder Berliner Anwärter:innen in der Beamtenausbildung. Mit dem Ticket kann bundesweit im Nahverkehr gefahren werden. Es gilt nicht in Fernverkehrszügen wie ICE, EC und IC. Ab August 2026 können auch Brandenburger Azubis das Ticket beantragen.
Mit der Kleingruppen-Tageskarte können bis zu 5 Personen ab Entwertungszeitpunkt 24 Stunden lang mit allen Verkehrsmitteln des Öffentlichen Nahverkehrs fahren. Die Kleingruppen-Tageskarte kostet für den Bereich AB 35,30 Euro.
Seit dem 01. August 2019 können Schüler mit Schülerausweis I kostenlos im Tarifbereich AB fahren. Voraussetzung ist das Schülerticket als fahrCard, das nur online beantragt werden kann. Die Bestellung des kostenlosen Schülertickets der BVG funktioniert online und kann jederzeit erfolgen.
Auszubildende in Berlin und Brandenburg können für 55,40 Euro (Tarifbereich AB) bzw. 77,50 Euro (Tarifbereich ABC) monatlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Region fahren. Auch Freiwilligendienstler dürfen das Ticket beantragen. Das Ticket beinhaltet die kostenlose Mitnahme eines Fahrrads. Es kann online bei der BVG beantragt werden.
Fahrkarten kann man an den Automaten auf den Bahnsteigen der S- und U-Bahn kaufen. Die Automaten sind auch mehrsprachig ausgelegt. Wer vor Fahrantritt noch keine Fahrkarte für den Bus gelöst hat, kann ein Ticket beim Busfahrer erwerben. Zum Zahlen können die Giro- sowie die gängigen Kreditkarten, die digitalen Services Apple oder Google Pay, sowie die wiederaufladbare BVG-Guthabenkarte genutzt werden. Barzahlung ist nicht möglich. In der Tram stehen Automaten zum Kauf vor Ort. In größeren Bahnhöfen gibt es Verkaufsstellen der S-Bahn und der BVG. Außerdem können Tickets über die kostenlose App der Berliner Verkehrsbetriebe erworben werden. Die kostenlose BVG-App "FahrInfo Plus" bietet Fahrgästen mit Android und iOS-Smartphones eine komfortable Handyticket-Funktion und mehr. Seit Oktober 2021 gibt es die BVG-Guthabenkarte. Mit einem Guthaben, das auf die Karte geladen werden kann, können Fahrgäste in Busse und den Kundenzentren zahlen.
Fahrkarten müssen vor Fahrtantritt entwertet werden durch Abstempeln in einem der gelben oder roten Kästen auf den Bahnsteigen, in Bussen oder in der Tram. Ein nicht entwerteter Fahrschein gilt bei einer Kontrolle als ungültig.
Wer in Berlin ohne gültigen Fahrschein erwischt wird, muss ein "erhöhtes Beförderungsentgelt" von 60 Euro zahlen. Auch wer nur vergessen hat, seine Fahrkarte zu entwerten, fährt schwarz und muss die Strafgebühr zahlen. Leider kennen die Damen und Herren Kontrolleure- die übrigens in zivil auftreten- auch bei unwissenden Besuchern kein Pardon! Wird man erwischt, muss man seine Personalien nachweisen können, sonst könnte sogar noch die Polizei dazu gerufen werden.
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