Gemeinsame Meldung mit Polizei - Zeugenaufruf zu versuchtem Tötungsdelikt

Pressemitteilung Nr. 185 vom 12.10.2026

Am Vormittag des 5. Oktobers 2026 kam es auf dem Gelände eines Lichtenberger Großmarkts zu einem versuchten Tötungsdelikt. Dabei wurde ein 40 Jahre alter Mann gegen 11:30 Uhr mit einem messerähnlichen Gegenstand angegriffen und erheblich verletzt. Der 53-jährige Tatverdächtige stellte sich später auf einer Polizeidienststelle. Gegen diesen wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin am 6. Oktober 2026 vom Amtsgericht Tiergarten ein Haftbefehl erlassen und in Vollzug gesetzt. Die 1. Mordkommission des Landeskriminalamts ermittelt nun im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin und bittet bei der Rekonstruktion des Falls um Ihre Mithilfe.

Die Ermittlerinnen und Ermittler fragen:
• Wer kann Angaben zur Tat und /oder beteiligten Personen machen? Wer hat den flüchtenden Tatverdächtigen beobachtet?
• Wer hat Foto- oder Videoaufnahmen aus diesem Zeitraum – am und um den Tatort?
• Wer kann sonst sachdienliche Hinweise zur Tat und /oder zum Tatverdächtigen geben?

Hinweise – die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden können – richten Sie bitte an die 1. Mordkommission des Landeskriminalamts in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten, unter der Telefonnummer (030) 4664-911111, per E-Mail an LKA111-Hinweis@polizei.berlin.de oder an jede andere Polizeidienststelle. Außerhalb der Dienstzeiten können Sie auch auf einen unter der genannten Nummer geschalteten Anrufbeantworter sprechen oder die Internetwache nutzen.

Erstmeldung der Polizei Berlin Nr. 1320 vom 6. Oktober 2026: Mögliches Tötungsdelikt – Festnahme
Mit Verletzungen im Bauch und erheblichen Armverletzungen ist gestern Mittag ein Mann in ein Krankenhaus gebracht worden.
Nach derzeitigen Erkenntnissen waren Polizei und Feuerwehr gegen 11:30 Uhr zu einem Gewerbegelände an der Herzbergstraße alarmiert worden. Dort soll ein 53 Jahre alter Mann mit einem messerähnlichen Gegenstand einen 40-jährigen Mann angegriffen und erheblich verletzt haben. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige in ein weiteres Gebäude auf dem Gelände, welches daraufhin von Einsatzkräften umstellt wurde. Alarmierte Rettungskräfte stabilisierten den Verletzten und brachten ihn unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus, in dem er sogleich notoperiert wurde. Für die Durchsuchung des Gebäudes wurden weitere Einsatzkräfte einer Einsatzhundertschaft und Kräfte des Spezialeinsatzkommandos angefordert, die gemeinsam die Halle nach dem Tatverdächtigen durchsuchten. Zwischenzeitlich stellte sich dieser jedoch auf einer Polizeidienststelle. Die Einsatzkräfte dort nahmen ihn nach erfolgter Identitätsfeststellung fest und brachten ihn in einen Polizeigewahrsam, wo er dem Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost) übergeben wurde. Dem derzeitigen Erkenntnisstand zufolge soll sich der 40 Jahre alte Verletzte nicht mehr in Lebensgefahr befinden. Der Tatverdächtige wird im Verlauf des heutigen Tages einem Ermittlungsgericht zur Prüfung des Erlasses eines Haftbefehls vorgeführt.
Die Ermittlungen, insbesondere zu den bislang noch unbekannten Hintergründen, dauern an.