36-Jähriger soll Mietinteressenten mit Fake-Inseraten betrogen haben

Pressemitteilung Nr. 130 vom 09.07.2026

Gegen einen inzwischen 36 Jahre alten Mann, der mit Wohnungsinseraten im Internet Mietinteressenten betrogen haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Berlin Anklage wegen gewerbsmäßigen Betrugs in fünf Fällen und davon in drei Fällen in Tateinheit mit Urkundenfälschung zum Amtsgericht Tiergarten erhoben.

Der Angeschuldigte soll im März 2023 auf einer Internet-Kleinanzeigenplattform und in den sozialen Medien Wohnungsinserate eines Berliner kommunalen Wohnungsunternehmens gepostet haben. Daraufhin sollen sich Wohnungsinteressenten gemeldet haben, denen er vorgetäuscht haben soll, die Wohnungen zu vermieten. In drei Fällen soll er den Interessenten auch gefälschte Mietverträge übersandt haben. Die Interessenten der Wohnungen leisteten Barzahlungen für vermeintliche Kautionen in einer Gesamtsumme von 29.520 Euro. Die Wohnungen, über die der Angeschuldigte zu keinem Zeitpunkt verfügen konnte, wurden nicht an die Interessenten vermietet.

Der Angeschuldigte schweigt zu den Vorwürfen. Die Staatsanwaltschaft strebt die Einziehung der 29.520 Euro und die anschließende Rückzahlung an die Geschädigten an.