Anklage nach mutmaßlicher Unterschlagung in Berliner Fast-Food-Restaurant

Pressemitteilung Nr. 115 vom 25.06.2026

Ein 35-Jähriger muss sich nach einer Anklage der Staatsanwaltschaft Berlin wegen des Vorwurfs der Unterschlagung in 59 Fällen vor dem Amtsgericht Tiergarten verantworten.

Der Angeschuldigte war von April 2024 bis Januar 2025 in einem Restaurant einer Fast-Food-Kette in Berlin-Tempelhof als Schichtleiter der Nachtschicht tätig. Im Rahmen seiner Tätigkeit sollen ihm Bareinnahmen anvertraut worden sein, die er in sogenannten Safebags an ein Geldtransportunternehmen übergeben sollte. Während der Nachtschichten des Angeschuldigten verzeichnete das Restaurant jedoch keine Bargeldeinnahmen. Denn statt die insgesamt rund 152.000 Euro an das Geldtransportunternehmen zu übergeben, soll er das Bargeld für eigene Zwecke verwendet haben.

Der Angeschuldigte bestreitet die Taten. Über die Zulassung der Anklageschrift und die Eröffnung des Hauptverfahrens hat nun ein Schöffengericht des Amtsgerichts Tiergarten zu entscheiden.