Gemeinsame Mitteilung: Durchsuchungsbeschlüsse gegen den illegalen Handel mit Betäubungsmitteln vollstreckt
Pressemitteilung Nr. 98 vom 10.06.2026
Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin vollstreckten gestern mit rund 250 Einsatzkräften aus Berlin, Sachsen und Brandenburg insgesamt 16 Durchsuchungsbeschlüsse in den Stadtteilen Schöneberg, Neukölln, Reinickendorf, Wedding, Friedrichshain, Charlottenburg-Nord, Wilmersdorf, Tempelhof, Moabit sowie in Chemnitz/Sachsen, Potsdam/Brandenburg und im brandenburgischen Landkreis Havelland.
Vorausgegangen sind seit Januar diesen Jahres umfangreiche Ermittlungen durch das zuständige Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) sowie der Abteilung für organisierte Kriminalität der Staatsanwaltschaft Berlin gegen einen 19-Jährigen, der mutmaßlich im unteren Segment der Hierarchie eines Netzwerks im illegalen Betäubungsmittelhandel eingebunden war. Der Beschuldigte steht im Verdacht, gemeinsam mit verschiedenen Personen in über 400 Fällen sogenannte Koks-Taxi-Fahrer mit Drogen versorgt zu haben, zum Beispiel mit Kokain und Cannabis. Bei den gestrigen Maßnahmen fanden die Einsatzkräfte in den Durchsuchungsorten unter anderem rund 1,3 Kilogramm Kokain, rund 20 Kilogramm Cannabis, mehrere Hundert Verkaufseinheiten mit Ketamin, MDMA und Ecstasy, über 1,9 Kilogramm Haschisch, diverses Verpackungsmaterial, Technik sowie Bargeld in fünfstelliger Höhe und beschlagnahmten alles. Zudem sind zwei Personenkraftwagen als Tatmittel sichergestellt worden. In den verschiedenen Orten
trafen die Einsatzkräfte insgesamt 17 Personen an und stellten deren Identitäten fest.
Vier Personen wurden festgenommen, in Polizeigewahrsam gebracht und dort dem Fachkommissariat überstellt. Alle Vier werden heute einem Ermittlungsgericht zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt. Die Ermittlungen dauern an.
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