Mutmaßlich fremdenfeindlicher Angriff im öffentlichen Nahverkehr – Anklage erhoben
Pressemitteilung Nr. 279 vom 17.11.2025
Ein 50 Jahre alter Mann muss sich nach einer Anklage der Staatsanwaltschaft Berlin wegen mehrfachen Zeigens des sogenannten „deutschen Grußes“ sowie wegen fremdenfeindlicher Angriffe im öffentlichen Nahverkehr vor dem Amtsgericht Tiergarten verantworten. Ihm werden vier Fälle des Verwendens verfassungswidriger Kennzeichen, zwei Fälle von Beleidigung sowie ein Fall von Körperverletzung vorgeworfen.
Der Angeschuldigte soll am 23. Februar, am 6. Juni, am 2. Juli und am 18. Juli 2024 in verschiedenen öffentlichen Verkehrsbetrieben der BVG und S-Bahn den verbotenen Gruß gezeigt haben. Am 6. Juni und am 18. Juli 2024 soll er darüber hinaus in der S-Bahn in Wuhlheide sowie im dortigen Schienenersatzverkehr drei Geschädigte fremdenfeindlich beleidigt haben. Zudem soll er bei der Tat am 6. Juni 2024 eine Geschädigte geschlagen und getreten haben.
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