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eco unterstützt den Deep Tech Award 2022!

10.03.2022

Als größter Verband der Internetwirtschaft in Europa fördert eco technologischen Fortschritt und ist in Sachen digitaler Infrastruktur stets einen Schritt voraus. Was die Partnerschaft mit dem Deep Tech Award bedeutet und welche Preise die diesjährigen Gewinner:innen erwarten, erfahrt ihr hier.

Wir begrüßen heute im Interview Herrn Alexander Rabe, seit 2018 Geschäftsführer des eco Verbandes. Hallo Herr Rabe, vielen Dank für Ihre Bereitschaft und Zeit für das heutige Interview. Wir freuen uns sehr, dass der Deep Tech Award auch in diesem Jahr wieder auf Ihre Unterstützung zählen kann!

Profil Alexander Rabe vor schwarzem Hintergrund

Alexander Rabe, Geschäftsführer eco

Thematisieren wir doch gleich einmal die Partnerschaft: Herr Rabe, was bedeutet diese Kooperation für den Verband? Welche Kräfte werden hiermit gebündelt?

Ich freue mich ebenfalls, dass eco wie auch schon im letzten Jahr Partner des Deep Tech Awards ist. Digitalisierung ist Teil der Lösung vieler aktueller globaler Herausforderungen, wie beispielsweise der Bewältigung des drohenden Klimawandels. Die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft kann langfristig nur gelingen, wenn Politik und Wirtschaft Hand in Hand arbeiten und gemeinsam digitale Innovationen „auf die Straße bringen“. Der Deep Tech Award vereint dazu Partner:innen aus Europäischer Union, Berliner Senat und digitaler Wirtschaft und ist daher ein hervorragendes Best Practice für gelingende Public Private Partnership, hinter dem wir voll stehen.

Könnten Sie bitte einmal kurz erläutern, welche tollen Preise die „Deep Tech Stars“ von 2022 mit dieser Partnerschaft erhalten werden?

Wir unterstützen auch in diesem Jahr wieder einen Deep-Tech-Award-Gewinner oder eine -Gewinnerin mit einer eco-Mitgliedschaft. Das Gewinner:innenunternehmen erhält damit Zugang zum Netzwerk des größten europäischen Verbands der Internetwirtschaft, die Möglichkeit, sich im Rahmen unserer Kompetenzgruppen zu digitalen Fokusthemen auszutauschen und sich im Rahmen unserer politischen Arbeit auch in aktuelle digitalpolitische Debatten und Fragestellungen einzubringen.

Seit 1995 treibt eco die Vision einer digitalen Zukunft voran. Was streben Sie mit Ihrer Verbandsarbeit über die Digitalisierung hinaus an?

Ich bin davon überzeugt, dass die digitale Transformation als Prozess wahrscheinlich nie abgeschlossen sein wird, sodass auch die in diesem Zuge auftretenden regulatorischen, ethischen und rechtlichen Fragen sicher so schnell nicht weniger werden dürften. Diesen Prozess werden wir als Verband wie auch schon in den letzten 25 Jahren aktiv mitgestalten. Die Zuverlässigkeit und Stärkung der digitalen Infrastruktur, IT-Sicherheit und Vertrauen sowie eine ethisch orientierte Digitalisierung bilden Schwerpunkte unserer Verbandsarbeit.

Berlin ist sicherlich ein Innovations-Hotspot, der pulsiert, sich ständig weiterentwickelt und mehr und mehr Talente anzieht. Wie wichtig finden Sie an dieser Stelle, dass die Unternehmen Berlins auch Unterstützung erhalten? So wie der Deep Tech Award eine Initiative für die hiesige Tech-Branche darstellt.

Wenn Berlin als Digitalstandort im globalen Wettbewerb bestehen will, braucht es eine gezielte Unterstützung und Anreize für hochinnovative Unternehmen im Techbereich. Förderpreise wie der Deep Tech Award sind hier eine wichtige Komponente. Mindestens genauso wichtige Voraussetzungen sind aber auch die Bereitstellung einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur sowie schnelle und vereinfachte Verwaltungsprozesse und Genehmigungsverfahren, die jungen Unternehmen die Möglichkeit geben, sich auf ihre Innovationen zu konzentrieren.

Welche Kategorie verfolgen Sie am liebsten? Was fasziniert Sie an dieser?

Grundsätzlich finde ich alle Kategorien sehr spannend. Besonders zukunftsträchtig ist aus meiner Sicht die Kategorie Social/Sustainable Tech. Gerade auch in den letzten beiden Pandemie-Jahren haben wir erlebt, dass digitale Technologien und Dienste, beispielsweise durch CO2-einsparende Videokonferenzen anstelle von Flugreisen oder Homeoffice anstelle des täglichen Pendelverkehrs mit dem eigenen PKW, grundsätzlich zu einer nachhaltigen Lebensweise beitragen und es in diesem Bereich noch viele ungenutzte Potenziale gibt. Das Thema Digitalisierung und Nachhaltigkeit ist auch ein Thema, das wir derzeit im Verband aktiv treiben, daher interessieren mich Innovationen in diesem Bereich natürlich ganz besonders!

Welchen Stellenwert nimmt das Thema Netzwerk vor allem auch in Ihrer Branche ein?

Neben all den inhaltlichen und politisch orientierten Themen ist das Thema Networking für uns und unsere Mitglieder enorm wichtig. Denn letztlich müssen für die Entstehung auch technologischer Innovationen Menschen miteinander in Kontakt kommen, interagieren und kooperieren. Als Verband bieten wir mit über 100 Veranstaltungen im Jahr hier auch genau die richtige Plattform, um Menschen zu vernetzen und zusammenzubringen. Wir hoffen natürlich in diesem Jahr auch wieder mehr physische Treffen und Austauschformate für unsere Mitglieder und interessierte Stakeholder:innen der Branche anbieten zu können.

Mehr zu uns und unserem Verband erfahrt ihr unter www.eco.de