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Mit Deep Technologies Leben, Wohnen, Forschen 2.0 – die Berliner Siemensstadt als weltweiter Zukunftsort

20.01.2021

Gebäude von Siemens mit Menschen zu Fuß und auf dem Fahrrad davor
Siemensstadt 2.0
Bild: Siemens AG

Berlin ist die Stadt für Innovationen von morgen. Grund genug für die Siemens AG hier das einzigartige Projekt „Siemensstadt 2.0“ ins Leben zu rufen: ein Leuchtturmprojekt für die Stadt der Zukunft, das unter dem Motto #OffenfürNeues steht.

Wie sieht die Stadt von morgen aus?

Anders, als erwartet, trennt sie nicht etwa alle Lebensbereiche voneinander, um Abstand vom Arbeitsstress und dem persönlichen Leben zu schaffen, sondern vereint diese. Denn wo sonst lässt es sich entspannter und gleichzeitig fokussierter und zukunftsorientierter leben, als an ein und demselben Ort? Siemens hat genau das erkannt und plant, bis 2030 einen smarten Campus zu schaffen. Auf der etwa 70 Hektar großen Fläche der Siemensstadt 2.0 in Berlin-Spandau sollen in mehreren Bauabschnitten Bürogebäude, ein Bildungscampus, ein Boulevard und ein zentraler Platz für Gastronomie, Handel und Dienstleistung entstehen, um künftig Wissenschaft, Forschung und Arbeit mit dem sozialen und kulturellen Leben zu verbinden. All das wird auch eine positive Auswirkung auf die Strahlkraft der Stadt Berlin als Wissenschafts- und Industriestandort haben.

Die nachhaltige Nutzung der Siemensstadt

Aus dem ehemals geschlossenen Industriegebiet der 1897 entstandenen Siemensstadt wird ein offener und lebendiger Smart District der Zukunft. „Das Gründungskonzept der Siemensstadt 1897 bestand darin, Arbeiten, Forschen und Wohnen zu vereinen und damit eine intakte Symbiose für eine erfolgreiche Zukunft zu schaffen. […] Genau darum geht es uns auch in der Siemensstadt 2.0“, so Joe Kaeser, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG.

Wesentlicher Bestandteil der Umgestaltung im Rahmen des Projekts ist die smarte Architektur der Gebäude, die für die Siemensstadt 2.0 realisiert wird. Zum einen setzt sich innerhalb der Bauten der Nachhaltigkeitsgedanke durch die Nutzung teilweise vorhandener Gebäude durch, zum anderen durch die bereits konkret geplante Holzhybrid-Bauweise, die sich durch ihre Dämmeigenschaft und Belastbarkeit auszeichnet. Darüber hinaus sind Grünflächen auf den Dächern und unter anderem der Gebrauch von Photovoltaik-Anlagen vorgesehen, um Ressourcen optimal zu nutzen und zu verwalten.

Forschen und Arbeiten 2.0

Innerhalb der Siemensstadt von morgen sollen Innovationen auf lokaler und internationaler Ebene gefördert werden. Dabei rücken vor allem die zentralen Kernfelder Automatisierungstechnik, industrielle Digitalisierung und Additives Manufacturing mit flexibleren, qualitativeren und effizienteren Produktionsprozessen und deren künftige Implementierung in den Fokus der Forschung. Im Zuge dessen beabsichtigt der Deep-Tech-Campus die enge Vernetzung von Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft durch die Gründung von Forschungs-, Fach- und Gründerzentren. Denn Technologien der Zukunft sollen noch nachhaltiger und effizienter werden – gerade hier. Darum ist der Zukunftscampus im Betrieb CO₂-neutral.

Doch das große Industrieareal soll mehr sein, als ein Arbeitsplatz: eine Plattform, die Austausch für kreative und kluge Köpfe bietet und deren fachliche Interaktionen und Diskussionen fördert. Durch moderne Coworking-Spaces, die bereits auf dem Gelände eröffnet wurden, wird ein Start-up-freundliches Umfeld geschaffen, das das agile Arbeiten mit den digitalen Schwerpunkten Energie, Urban Tech, IoT, KI und Industrie 4.0 erleichtert und daraus resultierende künftige Innovationen gestärkt fördert.

Wohnen und Leben 2.0

Im Rahmen des Siemensstadt-Projekts sollen 2750 bezahlbare und moderne Wohnungen entstehen. Der Fokus liegt hierbei auf einem von Urbanität geprägten Leben mit vielen Freiräumen und einem Naherholungsgebiet dank des angrenzenden Parks. Die Siemensstadt wird einen lebenswerten und dynamischen Wohnort bieten, der vor allem junge Menschen anziehen möchte und dabei stets Flächen zur öffentlichen und kulturellen Nutzung bietet. Dank der Bündelung aller Lebensaspekte an einem Ort, samt einer smarten Infrastruktur, profitieren die Bewohner*innen von einem neuen Konzept der multimodalen Mobilität, das eine effiziente und nachhaltige Nutzung der kurzen Wege ermöglicht. So bewirken beispielsweise die autofreien Strecken eine sichere und CO₂-neutrale Fortbewegung. Um das Unterwegssein außerhalb des Campus zu erleichtern, soll die stillgelegte Siemensbahn und deren Bahnstrecke wieder aktiviert werden. All das ermöglicht eine schnelle Anbindung und Vernetzung in die Stadt und die umliegende Region.

Digital, nachhaltig und innovativ – die Siemensstadt 2.0 bietet als Smart District bereits jetzt viele Chancen für die Erforschung und Förderung von Schlüsseltechnologien, die das Leben, Arbeiten und Wohnen langfristig verbessern werden. Das Projekt vereint Aspekte des Kiez-Lebens mit wissenschaftlichen Meilensteinen und präsentiert daher eine sich lohnende Investition in die Zukunft Berlins und ihrer Bewohner*innen mit Hilfe von Deep-Tech-Technologien.