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Olympia-Bewerbung: Berlin plant mit sechs Millionen Euro

Olympiastadion Berlin

Haupteingang des Olympiastadions

Berlin plant für seine Olympia-Bewerbung mit einem Etat von bis zu sechs Millionen Euro in den Haushaltsjahren 2025 bis 2027.

Eigens eingerichtet wird eine Projektgruppe, die der Olympia-Beauftragte der Hauptstadt, Kaweh Niroomand, leitet. «Olympische Spiele und Paralympische Spiele sind eine große Chance – für Berlin, aber auch für Deutschland», befand Berlins Regierender Bürgermeister, Kai Wegner.

Investitionsprogramm für die Stadt

Er sei der felsenfesten Überzeugung, dass Olympische Spiele in Deutschland ein richtiges und gutes Ziel seien, was auch alle - die Bundesregierung und die Bundesländer - unterstützen würden, sagte der CDU-Politiker in einer Pressekonferenz: «Aber ich bin auch der felsenfesten Überzeugung, dass eine Bewerbung Deutschlands ohne Berlin definitiv schwieriger wird.» Für die Stadt sei es zudem ein Investitionsprogramm. 

Hamburg, München und Region Rhein-Ruhr bewerben sich ebenfalls

Berlin befindet sich national erst einmal im Wettstreit mit Hamburg, München und der Region Rhein-Ruhr. Alle vier haben die erste Stufe des Bewerbungsplans erfolgreich gemeistert. Sie haben nun bis Ende Mai kommenden Jahres Zeit, ihre Konzepte mit dem Deutschen Olympischen Sportbund inhaltlich und operativ weiter zu schärfen.

Austragungsjahr steht noch nicht fest

Bis Juni 2026 können sie durch ein Referendum ein Meinungsbild der Bevölkerung einholen, ehe im Herbst die Entscheidung über einen deutschen Bewerber fallen soll. Für wann sich Deutschland international bewerben wird, ist noch gar nicht entschieden. Im Raum stehen die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044.

Projektgruppe wird eingerichtet

Einem rbb-Bericht zufolge will Berlin mit dem 6-Millionen-Euro-Budget auch insgesamt bis zu zwölf Vollzeitstellen in der Projektgruppe einrichten. Weitere vier Vollzeitstellen sollen in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport geschaffen werden, um das Bewerbungskonzept weiterzuentwickeln. Ein Kuratorium aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadtgesellschaft unter dem Vorsitz von Wegner und der Senatorin für Inneres und Sport, Iris Spranger, solle «insbesondere im Hinblick auf die Einbindung und Überzeugung der Berliner Bevölkerung» beratend tätig sein, hieß es beim rbb.

Stiftung Stadtmuseum Berlin

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Autor:in: dpa
Veröffentlichung: 1. Oktober 2025
Letzte Aktualisierung: 1. Oktober 2025

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