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Berlin soll in Schöneweide bald ein öffentliches Parkhaus für Fahrräder bekommen. (Archivbild)
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Berlin soll bald sein erstes öffentliches Fahrradparkhaus bekommen.
Die Baumaßmaßnahmen am S- und Regionalbahnhof Schöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick sollen noch in diesem Jahr beginnen. Das teilte die landeseigene Unternehmen Intravelo mit, das für die Planung und auch den späteren Betrieb zuständig ist.
Das Fahrradparkhaus mit zwei Geschossen auf dem Bahnhofsvorplatz ist als nachhaltiger Holzbau vorgesehen. Es soll Kapazitäten für rund 800 Stellplätze bieten, von denen rund 240 mit einem speziellen von Infravelo entwickelten Zugangssystem zusätzlich gesichert sind. Außerdem soll es den Angaben zufolge zehn besonders große Stellplätze etwa für Lastenräder oder Kinderanhänger geben.
Auch ein Servicebereich mit Fahrradwerkstatt und Fahrradvermietung sowie einer Reparaturstation ist geplant. Darüber hinaus soll eine überdachte Radabstellanlage rund 300 Fahrrädern eine Abstellmöglichkeit bieten, darunter 110 Stellplätze, die zusätzlich gesichert sind. Die Gesamtkosten liegen Infravelo zufolge nach aktueller Kostenberechnung bei etwa 5,3 Millionen Euro, wobei 2,6 Millionen Euro Förderung durch das Bundesverkehrsministerium im Rahmen des Programms «Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen» zu erwarten sind.
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