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Glatteis-Warnung ab Montagabend
Das Wetter zeigt sich am Montag in Berlin und Brandenburg etwas milder. Beim Autofahren oder bei Wegen zu Fuß ist dennoch Vorsicht geboten. Es gilt eine Unwetterwarnung. mehr
Ab Mittwoch sollen auf dem 16. Bauabschnitt der A100 zwischen Neukölln und Treptow die ersten Autos rollen.
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Die Berliner Stadtautobahn A100 wird an diesem Mittwoch um 3,2 Kilometer länger.
Nach mehr als einem Jahrzehnt Bauzeit soll am Nachmittag der sogenannte 16. Bauabschnitt zwischen Neukölln und Treptow für den Autoverkehr freigegeben werden, wie die Niederlassung Nordost der bundeseigenen Autobahn-Gesellschaft mitteilte.
Der 3,2 Kilometer lange Autobahnabschnitt führt vom Dreieck Neukölln bis zur Anschlussstelle Treptower Park. Er umfasst mit den zwei weiteren Auf- und Abfahrten Grenzallee und Sonnenallee insgesamt drei Anschlussstellen. Ein Großteil der Trasse verläuft in einem bis zu sieben Meter tiefen Trog. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich den Angaben zufolge auf 721 Millionen Euro. Mit dem Abschnitt soll der Berliner Osten besser an das Autobahnnetz angebunden werden.
«Die Stadtautobahn zieht den Verkehr aus den Wohngebieten raus», sagte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner im RBB-Inforadio. «Damit entlasten wir auch die Wohngebiete und das ist mein Ziel und deshalb freue ich mich heute.» Auch der nächste Abschnitt der Autobahn über die Spree Richtung Friedrichshain und Lichtenberg solle gebaut werden, betonte Wegner. Das sei ein seit langem geplantes Projekt des Bundes und nicht des Landes Berlin. Damit werde endlich auch der Ostteil Berlins viel stärker und besser erschlossen. «Wir brauchen diese leistungsfähige Infrastruktur in Berlin, damit sich die Verkehre nicht durch die Wohngebiete ziehen.» Auf diese Investition des Bundes «sollte und kann Berlin gar nicht verzichten».
Die Autobahn-Gesellschaft betont, dass mit der Verlängerung die Stadtstraßen in Treptow und Neukölln entlastet werden. Zudem gehe es um eine schnellere Erreichbarkeit des Flughafens BER und um bessere Verbindungen nach Dresden, Cottbus und Frankfurt/Oder. Perspektivisch soll die Autobahn mit dem sogenannten 17. Bauabschnitt noch weiter durch den Ostteil der Stadt verlängert werden.