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Görlitzer Park bleibt am 1. Mai auch nachts offen
Rund um den Tag der Arbeit zieht es tausende Menschen nach Kreuzberg und in die Umgebung des Görlitzer Parks. Die Tore sollen ausnahmsweise so lange nicht geschlossen werden. mehr
Landeswahlleiter Stephan Bröchler (links) und sein Stellvertreter Roland Brumberg sitzen an einem Tisch bei der Sitzung des Landeswahlausschusses im Roten Rathaus.
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Der Berliner Landeswahlausschuss hat das offizielle Ergebnis der Bundestagswahl am 23. Februar für die Hauptstadt festgestellt.
Größere Änderungen am in der Wahlnacht veröffentlichten vorläufigen Ergebnis ergeben sich dadurch nicht, wie Landeswahlleiter Stephan Bröchler mitteilte. Lediglich das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) bekam einen Zehntel-Prozentpunkt dazu.
Nach Bröchlers Angaben wurden im Zuge der Überprüfung der Auszählungsergebnisse in den zwölf Berliner Wahlkreisen durch die dortigen Wahlausschüsse nur geringfügige Korrekturen vorgenommen. Diese gingen auf Erfassungs- oder Übertragungsfehler zurück. Einzelne Wahllokale in mehreren Wahlkreisen waren in den vergangenen Wochen nochmals nachgezählt worden. Laut endgültigem Ergebnis gewann in Berlin die Linke die Wahl mit 19,9 Prozent der Zweitstimmen. Es folgen die CDU mit 18,3 Prozent und die Grünen mit 16,8 Prozent. Die AfD kam auf 15,2 Prozent und lag damit knapp vor der SPD mit 15,1 Prozent. Das BSW erreichte aus dem Stand 6,7 Prozent, die FDP landete bei 3,8 Prozent.
Im neuen, 630 Abgeordnete umfassenden Bundestag sind laut vorläufigem Ergebnis 24 Parlamentarierinnen und Parlamentarier aus Berlin vertreten - einer weniger als bisher. Die Linke stellt sechs Abgeordnete, CDU und Grüne jeweils fünf Abgeordnete, AfD und SPD jeweils vier Abgeordnete. Am 14. März stellt der Bundeswahlausschuss das bundesweite Ergebnis der Wahl fest.