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Berliner Stadtmission: Schlafsäcke dringend gebraucht

Winterwetter - Obdachlosigkeit in Berlin

Die Notunterkünfte der Kältehilfe sind stark überlastet. Nach 23 Uhr hätten die Fahrer des Kältebusses es in den vergangenen Tagen oft nicht mehr geschafft, Leute unterzubringen, weil alles voll ist, sagte die Sprecherin der Berliner Stadtmission, Barbara Breuer.

Die Kältebusfahrer würden den Menschen dann einen Tee, eine Instant-Mahlzeit und einen Schlafsack anbieten. In der Nacht zu Montag sollte es Vorhersagen zufolge bis zu minus 13 Grad kalt werden. Breuer rief zum Spenden auf: «Den Leuten, die nicht unterkommen, den wollen wir wenigstens einen Schlafsack und eine Isomatte in die Hände drücken.» Daneben werde warme Winterkleidung für Männer dringend gebraucht, vor allem warme Jacken, Kapuzenpullis, normale Unterwäsche und Thermounterwäsche. Diese sollten sauber, ohne Flecken und nicht kaputt sein.

Was Passantinnen und Passanten tun können

Passantinnen und Passanten können obdachlose Menschen ansprechen und mit deren Einverständnis den Kältebus anrufen. Wenn Leute aber offensichtlich schon leicht weggetreten oder in einem Schockzustand seien, sei es besser, den Notruf zu wählen. Außerdem rief Breuer dazu auf, solidarischer mit den Menschen im eigenen Kiez zu sein, und mal eine Thermoskanne Tee oder eine Wärmflasche anzubieten.

Autor:in: dpa
Weiterführende Informationen: Kältehilfe in Berlin
Veröffentlichung: 17. Februar 2025
Letzte Aktualisierung: 17. Februar 2025

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