© dpa
Neue Kartenanwendung zeigt Ladestationen für E-Autos
Fast 2.000 Stationen, aktuelle Preise, freie Plätze: Eine neue Karte zeigt, wo Berlinerinnen und Berlin ihr E-Auto laden können. mehr
Stefan Evers (CDU, M), Finanzsenator von Berlin, übergibt bei der Eröffnung vom Finanzamt Berlin International einen symbolischen Schlüssel an Beate Penshorn (r), Amtsleiterin vom Finanzamt Berlin International.
© dpa
Berlin stellt sich im Kampf gegen Umsatzsteuerbetrug ausländischer Unternehmen neu auf. Dazu hat Finanzsenator Stefan Evers (CDU) am Montag das Finanzamt Berlin International in Neukölln in Anwesenheit von Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) eröffnet.
Evers übergab einen symbolischen Schlüssel an Amtsleiterin Beate Penshorn. Die neue Behörde ist zentral für ganz Deutschland für die Umsatzbesteuerung von Unternehmen zuständig, die in mehr als 100 Ländern ansässig sind, nicht zuletzt von solchen, die mit Online-Handel ihr Geld verdienen.
Deren Zahl ist in den vergangenen Jahren nach Angaben der Finanzverwaltung erheblich gestiegen. Bisher war das Finanzamt Neukölln für sie zuständig. Mit dem Start des neuen Finanzamts Berlin International soll gewährleistet werden, dass sich die Unternehmen nicht ihrer Verpflichtung entziehen können, in Deutschland Umsatzsteuer abzuführen. Aus Sicht der Berliner Finanzverwaltung leistet das neue Finanzamt damit einen Beitrag gegen internationale Steuerkriminalität.
Ein erheblicher Teil der betreffenden Unternehmen hat seinen Sitz in Asien. Nach Einschätzung der Finanzverwaltung geht es um aufwendig zu bearbeitende steuerliche Vorgänge. Finanzsenator Evers rechnet damit, dass sich mit der Gründung des neuen Finanzamts das Steueraufkommen verbessern lässt. Die Verwaltung sucht für das neue Amt noch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.