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Erdbeben in Türkei und Syrien: Große Hilfsbereitschaft in Berlin

  • Erdbebenkatastrophe in der Türkei - Hilfslieferungen (2)

    Freiwillige gehen zwischen lokal gespendeten Hilfsgütern für die Erdbebenopfer in der Türkei in einem Lager nahe dem Flughafen BER Berlin-Brandenburg.

  • Erdbebenkatastrophe in der Türkei und Syrien - Spendensammlung

    Mehmet Çamlıbel (M) arbeitet als freiwilliger Helfer bei der Annahme von Spenden in einer Sammelstelle im Konservatorium für türkische Musik in Kreuzberg.

  • Erdbebenkatastrophe in Türkei und Syrien - Hilfsgüter aus Berlin (3)

    Hilfsgüter für die Erdbeben-Opfer in der Türkei und Syrien stehen verpackt auf der Turmstraße in Moabit. Mitglieder der türkischen Gemeinschaft in Berlin sammelten binnen weniger Stunden tonnenweise Hilfsgüter. Die Polizei sperrte die Turmstraße, damit die freiwilligen Helfer zahlreiche Lkw beladen konnten.

  • Spendensammlung

    In einer Sammelstelle im Konservatorium für türkische Musik in Kreuzberg werden Spenden für die Erdbebenopfer in der Türkei gesammelt.

Nach den schweren Erdbeben in der Südtürkei und Nordsyrien zeigen die Berliner:innen große Hilfsbereitschaft.

Insbesondere die deutsch-türkische Community in Berlin organisierte spontane Spendenaktionen. Decken, Jacken, Mützen: Gesammelt wird alles, was gegen die Kälte schützen kann. Denn das Erdbeben traf die Menschen bei Eiseskälte mitten in der Nacht. Noch am Montagabend wurden erste Spenden in die betroffenen Gebiete versendet.

Offizielles Spendenkonto der Regionalregierung in Istanbul

Die Regionalregierung der Berliner Partnerstadt Istanbul hat ebenfalls ein offizielles Spendenkonto eingerichtet. Durch Geldspenden werden neben der Lieferung von Lebensmitteln und Trinkwasser auch sanitäre und IT-Versorgung sichergestellt sowie Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten in der türkischen Erdbebenregion unterstützt.

Schwere Erdbebenkatastrophe am türkisch-syrischen Grenzgebiet

Eine der schwersten Erdbebenkatastrophen der letzten Jahrzehnte ereignete sich am 06. Februar am türkisch-syrischen Grenzgebiet. Rund 23 Millionen Menschen sind laut Weltgesundheitsorganisation WHO betroffen. Die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey zeigte sich auf Twitter zutiefst bestürzt und drückte den Familien und Angehörigen der Toten und Verletzten und der türkischen Gemeinschaft in Berlin ihre Anteilnahme aus.

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Autor:in: dpa/BerlinOnline
Veröffentlichung: 7. Februar 2023
Letzte Aktualisierung: 16. Februar 2023

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