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Fliegerbombe in Neukölln entschärft
Die 100 Kilogramm schwere Fliegerbombe in Berlin-Neukölln ist am späten Mittwochabend erfolgreich entschärft worden. mehr
Kai Wegner (CDU), Regierender Bürgermeister von Berlin und Iris Spranger (SPD), Innensenatorin geben ein Pressestatement im Roten Rathaus ab.
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Nach dem Mitte August bekannt gewordenen Hackerangriff auf das Datennetz der Verwaltung ist Berlin mit einem Erpressungsversuch konfrontiert. Berlin sei Opfer einer schweren Straftat geworden, sagte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) nach einer Sondersitzung des Senats im Roten Rathaus.
"Das Land Berlin wird erpresst." Wegner kündigte an, der Senat werde auf die Forderungen der Erpresser nicht eingehen. Landeskriminalamt, Staatsanwaltschaft und Bundessicherheitsbehörden ermitteln nach ihren Angaben mit Nachdruck gegen die mutmaßlichen Täter.
Wie die laufenden forensischen Untersuchungen ergaben, sind auch im Bereich der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt Daten abgeflossen. Umfang und Inhalt werden noch geprüft, personenbezogene oder andere nicht-öffentliche Daten können nicht ausgeschlossen werden. Der Abfluss soll zwischen dem 7. und 12. August 2026 erfolgt sein. Die Trennung der betroffenen Senatsverwaltungen vom Landesnetz erfolgte am 14. August. Der Landesdatenschutzbeauftragte und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik werden fortlaufend informiert.
Die anstehende Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin ist laut Innensenatorin Iris Spranger (SPD) technisch gegen mögliche Cyberangriffe wie jüngst gegen die Senatsverwaltung abgesichert. "Nach jetzigem Stand sind dort keinerlei Daten abgeflossen", sagte sie in Berlin. "Die Wahlumgebung ist sicher nach Angaben unserer Sicherheitsbeauftragten."
Der Senat wurde am Freitag über die aktuelle Lage unterrichtet, ebenso die Fraktionsvorsitzenden im Abgeordnetenhaus. Die forensische Aufarbeitung und Überprüfung des Landesnetzes dauern an, der eingerichtete IKT-Notfallstab bleibt weiter aktiv.