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Computersystem am Zuse Institut Berlin (Archiv)
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Für die Stärkung von datenintensiver Forschung soll in Berlin ein neues Rechenzentrum entstehen. Die neue Einrichtung ist ein Projekt des Zuse-Instituts Berlin (ZIB) und des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB).
Das Rechenzentrum dient der Verarbeitung von großen Datenmengen, zum Beispiel in der Material- und Energieforschung, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung heißt. Im Fokus steht auch Hochleistungsrechnen und KI-gestützte Forschung. "Ob in der Material-, Energie- oder Gesundheitsforschung: immer größere Datenmengen müssen schnell, zuverlässig und sicher verarbeitet werden. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an den Schutz sensibler Forschungsdaten und an sichere IT-Infrastrukturen", wie ZIB und HZB erklären.
Das Rechenzentrum soll schrittweise aufgebaut und an die Bedarfe der Wissenschaft in Berlin angepasst werden. Auch weitere Partner aus Wissenschaft und Forschung sollen es nutzen können. Zu Beginn soll ein bestehendes ZIB-Gebäude genutzt werden, langfristig ist ein Neubau in Adlershof geplant. Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, Dr. Ina Czyborra, sagte bei der Auftaktveranstaltung: "Insbesondere in der Material-, Gesundheits- und Klimaforschung ist die Datennutzung und -verarbeitung essenziell und von immer größerer Bedeutung. Das Rechenzentrum deckt diesen steigenden Bedarf und stärkt zugleich die technologische Unabhängigkeit und Resilienz unseres Forschungsstandorts."