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Senatskommission: Wohnungsbau geht voran

Panorama

Beim Wohnungsbau in Berlin hat der Senat nach eigener Einschätzung viele Weichen richtig gestellt.

Bewährt habe sich insbesondere die Senatskommission Wohnungsbau, die im April 2022 startete, wie Bausenator Christian Gaebler nach der jüngsten Sitzung erläuterte. Durch die Arbeit der Kommission seien bisher rund 16.700 neue Wohnungen auf den Weg gebracht worden, bei deren Bau es zuvor gehakt habe. 

Kommission soll zentrale Wohnungsbauvorhaben und Lösungen ermitteln

Aus Gaeblers Sicht ist die Senatskommission auch künftig unverzichtbar. «Sie ist ein Erfolgsmodell, das hoffentlich auch nach der Wahl fortgeführt wird», sagte er. Ziel der Kommission ist es, die Rahmenbedingungen für den Neubau in Berlin zu verbessern, zentrale Wohnungsbauvorhaben zu beschleunigen und bei Hindernissen Lösungen zu vereinbaren. Das gilt auch für Nutzungskonflikte, etwa mit Blick auf Natur- und Artenschutz.

Hoher Bedarf an Wohnungsraum

Gaebler wies auf die Sicherung der Schulversorgung als Voraussetzung für den Wohnungsbau hin, mit der sich die Kommission ebenfalls beschäftige. In den Gehrenseehöfen in Lichtenberg etwa seien dadurch mehr als 1.000 neue Wohnungen ermöglicht worden, nachdem dort die Schulplanung an das Bauvorhaben angepasst wurde. Insgesamt zog Gaebler eine positive Bilanz der Wohnungsbaupolitik: Für die fünf Jahre von 2022 bis 2026 sei mit rund 80.000 neuen Wohnungen in Berlin zu rechnen. Der Bedarf sei noch größer, räumte Gaebler ein. «Deshalb bleibt die Senatskommission wichtig.»

Autor:in: dpa
Veröffentlichung: 17. Februar 2026
Letzte Aktualisierung: 17. Februar 2026

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