«Berlin ist die Stadt, von der aus der Holocaust geplant und organisiert wurde. Die Benennung einer Straße nach der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem im Herzen unserer Stadt ist deshalb weit mehr als ein Symbol.» Sie sei ein Zeichen der Erinnerung und der Mahnung – und ein klares Bekenntnis gegen Antisemitismus, Hass und Menschenfeindlichkeit. «Zugleich ist sie ein unverrückbares Bekenntnis zu jüdischem Leben in Deutschland und zu unserer Verantwortung, es dauerhaft zu schützen», sagte Wegner. Berlin soll im Regierungsviertel eine nach der Internationalen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem benannte Straße erhalten. Dazu soll ein Abschnitt der auf das Reichstagsgebäude zulaufenden Dorotheenstraße umbenannt werden.