Europakompetenz der Berliner Verwaltung

Lachendes Business Paar oder Team im Büro
Bild: Fotolia, Jeanette Dietl

Mit dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon Ende 2009 erfuhren die nationalen Parlamente und die Regionen eine stärkere Einbindung mit der auch eine stärkere Verantwortung einherging. Dieses gilt sowohl für die durch das Bundesverfassungsgericht postulierte allgemein erhöhte Integrationsverantwortung der Länder (insbesondere im Innen- und Justizbereich), für die gestärkten Beteiligungsrechte (und -pflichten) der Länder, die sowohl der Vertrag von Lissabon als auch die neuen innerstaatlichen Mitwirkungsgesetze einräumen, als auch im Hinblick auf das erhöhte Haftungsrisiko der Länder bei nicht fristgerechter EU-Richtlinienumsetzung.

Zur Umsetzung und Berücksichtigung dieser Vorgaben ist eine hohe Europakompetenz bei den Beschäftigten der Berliner Verwaltung unerlässlich. Das Land Berlin hat daraufhin in einem Senatsbeschluss Maßnahmen und Initiativen ausgearbeitet, die diese Europakompetenz bei den Beschäftigten der Berliner Verwaltung entwickeln und ausbauen sollen. Ein weiterer Senatsbeschluss aus dem Jahr 2011 konkretisierte und ergänzte diese Maßnahmen.

In den folgenden drei Bereichen finden derzeit Maßnahmen für die Berliner Verwaltung zur Stärkung der Europakompetenz statt:

  • Fortbildungen und Fremdsprachen
  • Abordnungen, Entsendungen und Hospitationen
  • Stärkere Vernetzung und regelmäßiger Austausch

Informationen für Beschäftigte des Landes Berlin

Nähere Informationen zur Umsetzung der Maßnahmen finden Beschäftigte des Landes Berlin im Beschäftigtenportal der Berliner Verwaltung