Veranstaltungsreihe Europa ist hier!

Amerika Haus C/O Berlin
Bild: David von Becker

Die Europäische Union steht vor großen Herausforderungen, eine Reform wird angestrebt. Mehr denn je müssen die Menschen in den Dialog zur Zukunft der Europäischen Union eingebunden werden. Was bewegt die Bürgerinnen und Bürger? Welche Auswirkungen haben z.B. die Verhandlungen zum neuen EU-Haushalt für Berlin, was passiert nach dem Austritt von Großbritannien in der EU? Aktuelle Themen, 1-2 EU-Expertinnen bzw. Experten und Abgeordnete, 80 Gäste und schnelle Fragerunden. Das ist das Format von Europa ist hier. Die Veranstaltungen findet stets im Herbst j.J. statt und sind kostenfrei.

Europa ist hier! wird in Kooperation mit der Berliner Europa-Union e.V. durchgeführt.

Die nächste Veranstaltung ist für den 22. November 2018 geplant.

Rückblick 2017: Patientenakte Europa - Burnout einer großen Idee?

Am 28. September 2017 fand in diesem Jahr der Europatalk in der Landeszentrale für politische Bildung im Amerika Haus statt. Im Fokus standen Fragen wie: Woran “krankt“ die Europäische Union heute? as „fehlt“ ihr? Mit welcher “Therapie“ können wir die Fundamente der EU wieder stärken und was kann jede/r Einzelne von uns zu einem Europa der Bürgerinnen und Bürger beitragen?

Es diskutierten die Mitglieder des Europäischen Parlaments Michael Cramer, Bündnis 90/Die Grünen; Dr. Sylvia-Yvonne Kaufmann, SPD sowie
Dipl.-Kfm. Michael Jäger, Generalsekretär der Vereinigung Europäischer Journalisten e.V. und Generalsekretär der Taxpayers Associaton of Europe (TAE).Die Moderation erfolgte durch Maximilian Kall. Der Abend bot eine spannende Diskussion zu den notwendigen Reformen in der EU wie auch zu den Möglichkeiten und Instrumenten, die auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene hierfür genutzt werden können. Deutlich wurde herausgestellt, dass die Bürgerinnen und Bürger entsprechende Konsequenzen erwarten, wenn sich EU-Mitgliedsstaaten wiederholt nicht solidarisch und verfassungskonform verhalten. Die politische Ebene wurde aufgefordert, mit Nachdruck die Umsetzung von möglichen Sanktionen zu verteidigen. Die Bürgerinnen und Bürgern wurden wiederum gebeten, sich an Diskussionsprozessen regelmäßig zu beteiligen und damit auf die Gestaltung der zukünftigen Europäischen Union Einfluss zu nehmen.