Berliner Europapreis Blauer Bär

3 blaue Buddybären nebeneinander mit Sternenkranz auf dem Bauch

Nicht Staaten vereinigen wir, sondern Menschen.
Jean Monnet (1888 – 1979)

Mit dem Europapreis Blauer Bär ehrt die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gemeinsam mit der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland Berlinerinnen und Berliner, die sich in Freiwilligenarbeit und unentgeltlich für die europäische Idee und die Stärkung der europäischen Werte engagieren. Die Preisverleihung 2018 findet am Mittwoch, dem 9. Mai, im Berliner Rathaus statt. Alle Nominierten, die die Kriterien der Vergabe erfüllen, sind mit Freunden und Familie eingeladen.

Freiwilliges Engagement ist eine tragende Säule der Gesellschaft. 23% der Europäerinnen und Europäer über 15 Jahren sind mittlerweile in der einen oder anderen Form auf freiwilliger Basis engagiert. Mehr als 14 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland in einem Ehrenamt.

Auch in Berlin gibt es zahlreiche Beispiele für freiwilliges Engagement, eine Vielzahl davon zum Thema Europa. Ob im Bereich Kultur, Sport, Musik, Bildung oder Jugend – ob als Einzelperson oder in einer Gruppe – ob in kleinen oder großen Projekten und Aktionen. Die Anzahl und Form ist so vielfältig wie Europa.

Doch eines gilt für alle Engagierten:

Sie alle setzen ihre Zeit, Kreativität und Energie zur Förderung des Europagedankens ein und stärken damit den Zusammenhalt und die Solidarität in der Gesellschaft.

Mit der Nominierung und Ehrung durch die Blauen Bären wollen wir dazu beitragen, das Berliner Engagement sichtbar zu machen und den Menschen „hinter den Kulissen“ von Ideen und Projekten für ihr unentgeltliches und freiwilliges europäisches Engagement zu danken. Mit der Auszeichnung durch die Blauen Bären ist zudem ein Preisgeld von insgesamt 2.000 € verbunden.

Bis zum 15. April sind zahlreiche Vorschläge für die Ehrung eingegangen. Eine unabhängige Jury wird alle Vorschläge prüfen und die Gewinnerinnen und Gewinner ermitteln. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden erst am 9. Mai im Rahmen der Veranstaltung bekannt gegeben.

Vorschläge für die Blauen Bären 2018

3 blaue Buddybären nebeneinander mit Sternenkranz auf dem Bauch

Wer kann benannt werden?

  • Berlinerinnen und Berliner in Form von Einzelpersonen oder Personengruppen.
  • Das unentgeltliche Engagement dient zur Stärkung der europäischen Idee und Festigung ihrer Werte.
  • Das freiwillige Engagement liegt max. zwei Jahre zurück.
  • Es besteht kein unmittelbarer Zusammenhang mit einem politischen Amt oder Mandat.

Vorschläge für den Sonderbären Europäisches Kulturerbe 2018

Schwarzer Schriftzug Sharing Heritage auf weißem Untergrund

Aus Anlass des Europäischen Kulturerbejahres 2018 wird in diesem Jahr ein Sonderbär für beispielhaftes, freiwilliges Engagement zur Sichtbarmachung und Bewahrung des kulturellen Erbes ausgelobt.
Wer kann benannt werden?

  • Berlinerinnen und Berliner in Form von Einzelpersonen oder Personengruppen.
  • Das unentgeltliche Engagement dient zur Sichtbarmachung und Bewahrung des kulturellen Erbes.
  • Es besteht kein unmittelbarer Zusammenhang mit einem politischen Amt oder Mandat.

Preisverleihung 2017

Bildvergrößerung: Bühnenbild bzw. Gruppenfoto aller Nominierten 2017
Bild: Land Berlin, Fotograf: Jens Schicke

Am 9. Mai 2017 wurde zum dritten Mal der Europapreis Blauer Bär verliehen. Es lagen 21 Nominierungen vor.

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1. Preis an Pulse of Europe - Team Berlin

Der große Blaue Bär 2017 ging an das Berliner Team von Pulse of Europe.

Bildvergrößerung: Preistraeger_JEB_Berlin-Brandenburg_e_V_
Mitglieder der JEB Berlin-Brandenburg e.V.

Zwei kleine Bären wurden an
die Junge Europäische Bewegung Berlin-Brandenburg e.V.

Bildvergrößerung: Preistraeger_Club_der_polnischen_Versager_e_V_ auf der Bühne
Mitglieder vom Club der polnischen Versager e.V.
Bild: Land Berlin, J. Schicke

und den Club der polnischen Versager e.V. verliehen.

Impressionen der Preisverleihung

zur Bildergalerie

Nutzung unter Angabe des Copyrights: Land Berlin, J. Schicke

Dokumentation

PDF-Dokument (4.3 MB)

Zur Preisverleihung 2016

Zur Preisverleihung 2015