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Villenkolonie Grunewald
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Eine Ente mit ihren Küken.
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Inmitten der Villenkolonie Grunewald befindet sich der Herthasee. Der durchschnittlich nur 1,4 Meter tiefe See ist Teil der kleinen Grunewaldseenkette.
Zwischen Koenigs- und Hubertussee liegt der nach einer germanischen Göttin benannte Herthasee. Ein Teil seines Ufers gehört zur Wanderroute Kleine Grunewaldseen, die über ungefähr 5 Kilometer an den Seen der kleinen Grunewaldseenkette entlangführt.
Das Ufer des Herthasees ist größtenteils in privater Hand und nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Lediglich 210 Meter sind frei begehbar. Da der Herthasee hauptsächlich aus den Straßenabwässern der umliegenden Grundstücke gespeist wird, ist die Wasserqualität belastet. Somit empfiehlt sich der Herthasee eher für einen erholsamen Spaziergang.
Der Herthasee bietet nicht nur Erholung, sondern auch interessante Architektur. Mit der Villenkolonie Grunewald steht der Herthasee in enger Verbindung. 1889 wurde der See ausgehoben, um das vormals sumpfige Gebiet trockenzulegen. Auf dem so entstandenen Baugrund entstanden einige besonders begehrte Seegrundstücke. Die Gartenanlage der ehemaligen Villa Walther ist öffentlich zugängig. Der Villengarten und die aufwendig gestaltete Fassade erlauben einen Einblick in die Villenkolonie.
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© visitberlin/Foto: Chris Martin Scholl
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