An der Friedensbrücke führt der Weg am nördlichen Ufer zwischen dem Machnower See und der 1908 auf dem Seeberg neu errichteten Hakeburg entlang. Das Herrenhaus bietet einen Blick über das Naturschutzgebiet Bäketal und war zu DDR-Zeiten die Parteihochschule der SED. Doch anstatt den See am nördlichen Ufer zu umrunden, empfiehlt es sich, die Friedensbrücke zu überqueren. Schon von der Brücke erhält man einen idyllischen Blick über den See, an dessen anderem Ende die Schleusenbauten emporragen. Am südlichen Ufer erwarten einige Kulturgüter die Besucher Kleinmachnows: Rund um das Naturschutzgebiet Bäketal präsentieren sich die historischen Bauten des “reizend gelegenen Dorfes”, wie Theodor Fontane befand, der den Ort noch vor der Errichtung des Teltowkanals bereiste. Aus dem Jahr 1597 stammt die spätgotische Dorfkirche, die sich unweit des Medusenportals befindet. Dieses war der Eingang zur alten Hakeburg, die 1943 durch einen Bombenangriff zerstört wurde. Neben dem Dorfzentrum liegt der Weinberg. Zahlreiche Villen bilden hier eine idyllische Siedlung. Der Bäketeil ist hier fast ursprünglich erhalten, und bietet zahlreichen Pflanzen- und über 50 Vogelarten ein Zuhause. Als Abstecher empfiehlt sich der Nachbarort Stahnsdorf. Neben zwei alten Dorfkirchen lockt hier vor allem der Südwestkirchhof Stahnsdorf, einer der größten Friedhöfe Europas. Hier liegen u.a. bekannte Persönlichkeiten wie Heinrich Zille, die Familie derer von Siemens, Rudolf Breitscheidt und Friedrich Wilhelm Murnau begraben.