24 Künstler*innen präsentieren im Akademie-Gebäude am Hanseatenweg neue Arbeiten, die sie im Rahmen ihrer Residenzen entwickelt haben. Sie erkunden Spielräume für künstlerisches Schaffen und Handeln in Zeiten vielfältiger und eskalierender Krisen und setzen sich mit den Themen Verlust und Erinnerung, Körper und Heilung, Schutz und Gemeinschaft auseinander.
In der Ausstellung sind Fotografien, Drucke, Collagen, Videoarbeiten, Raum- und Klanginstallationen, Skulpturen, Zeichnungen und Assemblagen zu sehen. Ein Symposium am 17. April diskutiert Fragen zu Kunst, Ökologie und Gender und nimmt Bezug auf die ausgestellten Exponate. Am 25. April stehen Performances, Konzerte und Lesungen auf dem Programm.
Der Titel „Vessel & Voyager“ verweist auf die in künstlerisch-kulturellen und spirituellen Kontexten prominenten Sujets Gefäße (Vessel) und Reisende (Voyager). Die Ausstellung nutzt ‚Vessel‘ in seiner Bedeutung als Behältnis, das verschiedene Erzählungen, Botschaften und Stimmen aufbewahrt, übermittelt und beständig transformiert. ‚Voyager‘ wiederum steht für Reisende, die Verbindungen zwischen Orten, Generationen und Zeiten schaffen. In Bezug auf diese Motive verbinden sich die Arbeiten zu einer Schau der Gegenwart, die Fragen zu Überlieferung, Verantwortung und Verletzlichkeit neu verhandelt.
Beteiligte Künstler*innen: Ilit Azoulay, Patrizia Bach, Fanny Brandauer, Eva Dessecker, Anna Dobrova / MetaLab, Sarah Doerfel, Marie-Clémentine Dusabejambo, Nina Emge, Solomon Garçon, gruppe-aja, Thembinkosi Hlatshwayo, Dominique Hurth, Mehdi Jahan, Khensani Jurczok-de Klerk, René Kemp, Josephine Macken, Marina Naprushkina, Thuy-Han Nguyen-Chi, Hrishikesh Pawar, Sophie Seita, Sara Stevanović, Diána Vonnák, Franziska Wenning, Hana Yoo
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 14 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 19 Uhr
Eintritt: 6 Euro
Laufzeit: Di, 07.04.2026 bis So, 10.05.2026