Mealsharing

Essen teilen statt das Sofa: Gemeinsames Kochen und Essen macht Spaß, bildet und kann zu neuen Freundschaften führen.
Gemeinsam essen
Integrationsküche © dpa

Beim Mealsharing steht der soziale Aspekt im Vordergrund - und das im doppelten Sinne des Wortes. Beim Mealsharing treffen sich Menschen, die sich nicht kennen, zum Kochen und gemeinsamen Essen. Und das verbindet.

Denn egal, ob man schon lange in Berlin wohnt, als neuer Einwohner oder Reisender in die Stadt kommt: Essen so zu teilen macht Spaß, bildet und kann sogar zu neuen Freundschaften führen. In vielen Fällen hat das Teilen eines Mahls aber auch eine politische Komponente. In der Verbindung mit der Foodsharing-Idee werden übriggebliebene Lebensmittel vor der Tonne gerettet und für gemeinsame Kochprojekte genutzt.

Soziale Projekte nehmen die Idee ebenfalls auf. Initiativen und Non-Profit-Organisationen kochen gemeinsam für und mit Flüchtlingen oder Bedürftigen oder spenden die Einnahmen aus dem Mealsharing für einen guten Zweck.

Restlos glücklich

Der Verein Restlos glücklich e.V. betreibt ein kleines Lokal in Berlin-Neukölln. Darin kocht ein Team mit überschüssigen Lebensmitteln wie krummen Möhren, falsch etikettierten Waren oder Fehllieferungen schmackhafte Gerichte. Mit den Gewinnen fördert der Verein Bildungsprojekte für einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln. Einst als Pop-Up-Restaurant gestartet, hat das Restlos glücklich inzwischen einen festen Platz in Berlin-Neukölln.

Über den Tellerrand kochen

Das Modellprojekt "Über den Tellerrand kochen" sieht das Kochen als eine Form des kulturellen Austausches mit der es gelingt, das Thema Asyl aus einer positiven Perspektive zu beleuchten und die breite Gesellschaft in den Begegnungsprozess einzubinden. Aus diesem Grund organisiert der dahinterstehende Verein regelmäßig Kochkurse, bei denen Geflüchtete aus aller Welt zeigen, wie man ein Menü in ihrem Heimatland zubereitet.

Mealsharing.com

Das Prinzip der Internetplattform Mealsharing.com ist simpel: Privatpersonen können über die Plattform zu sich nach Hause einladen und dort ein selbstgekochtes Gericht vom Gourmet-Menü bis zur Hausmannskost oder einfach nur einen Käseteller anbieten. Wer Interesse hat, bucht und bezahlt über die Website.
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Quelle: hai/jbo/Berlin.de
Aktualisierung: 30. März 2017

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