Neuhardenberg und Schloss Neuhardenberg

Neuhardenberg und Schloss Neuhardenberg

Nach der Wende wurde aus Marxwalde wieder Neuhardenberg und das Schinkel-Schloss etablierte sich als Kulturort.

Das Schloss von Neuhardenberg

© dpa

Schloss Neuhardenberg kann im Sommer immer sonntags besichtigt werden.

Schloss Neuhardenberg war einst der Stammsitz der von Hardenbergs, einem niedersächsischen Adelsgeschlecht. Das Ensemble ist eines der wenigen erhaltenen Gesamtkunstwerke des preußischen Klassizismus.
Die Gemeinde Neuhardenberg besitzt einen kilometerlangen Dorfanger, der sich wie ein Park durch den Ort zieht. Karl Friedrich Schinkel gab dem klassizistischen Schloss und der Kirche, die direkt am Anger stehen, ihr heutiges Aussehen. Der Schlosspark wurde nach Plänen von Peter Joseph Lenné gestaltet. In Schloss, Park und Kirche finden heute regelmäßig Lesungen, Debatten, Ausstellungen, Konzert- und Theateraufführungen statt.

Sozialistische Vergangenheit

Das märkische Kleinod wurde zu DDR-Zeiten als sozialistisches Musterdorf Marxwalde geplant. Auch die Nationale Volksarmee entdeckte den Ort und mehrere Siedlungen entstanden. So lebte hier unter anderem Siegmund Jähn, der erste Deutsche im All. Kultur gab es jedoch schon damals: die "Kulturfesttage der Werktätigen der sozialistischen Landwirtschaft" fanden im damaligen Marxwalde statt. Im Jahr 1990 wurde der Ort wieder in Neuhardenberg zurückbenannt.

Wandern und Radfahren ab Neuhardenberg

Die Umgebung von Neuhardenberg besticht durch ausgedehnte Wälder, Wiesen sowie Seen zum Baden und Angeln. Der Naturpark Märkische Schweiz liegt südwestlich davon ganz in der Nähe. Durch die nähere Umgebung von Neuhardenberg verlaufen außerdem der europäische Fernradweg R1 (Schlösserroute) und der Europawanderweg E11, die ebenfalls zum Wandern und Radfahren einladen.

Informationen

Neuhardenberg auf der Karte:

Anreise:

Neuhardenberg liegt etwa 70 Kilometer östlich vom Berliner Stadtzentrum und rund 30 Kilometer westlich der deutsch-polnischen Grenze entfernt.

Mit der Bahn: Die Regionalbahn fährt bis Trebnitz und Seelow-Gusow. Von dort aus geht es weiter mit dem Bus.

Mit dem Auto: Neuhardenberg ist am besten über die B1 zu erreichen.

Quelle: VCD, Bearbeitung Berlin.de

| Aktualisierung: 6. September 2016