Die Verfügbarkeit geeigneter Räume ist eine zentrale Voraussetzung für die sozial-integrative Arbeit von Religionsgemeinschaften. Insbesondere kleinere Gemeinschaften stehen in Berlin zunehmend unter Druck, da bezahlbare und langfristig gesicherte Räume knapp sind. Gleichzeitig befinden sich viele kirchliche Gebäude in einem strukturellen Wandel und benötigen neue Nutzungsperspektiven.
Unser Ansatz
Wir verbinden beide Herausforderungen:
Ziel ist es, Räume für Religionsgemeinschaften zu sichern und gleichzeitig kirchliche Gebäude als Orte des Gemeinwohls zu erhalten und weiterzuentwickeln. Die Mehrfachnutzung bestehender Gebäude spielt dabei eine Schlüsselrolle – sie ermöglicht neue Kooperationen und stärkt soziale, kulturelle und integrative Angebote in den Kiezen.
Unsere Maßnahmen
Koordinierungsstelle für Religionsgemeinschaften
Die Koordinierungsstelle ist zentrale Anlaufstelle für kleinere Religionsgemeinschaften. Sie berät bei der Raumsuche, begleitet Prozesse und vermittelt zwischen raumsuchenden Gemeinschaften und kirchlichen Trägern.
Koordinierungsstelle zur Mit- und Mehrfachnutzung durch Religionsgemeinschaften
Ökumenischer Rat Berlin-Brandenburg (ÖRBB)
Gierkeplatz 2-4
10585 Berlin
→ Mehr zur Koordinierungsstelle
Arbeitsgruppe „Kirchliche Gebäude kooperativ gestalten“
In der gemeinsamen Arbeitsgruppe arbeiten das Erzbistum Berlin, die EKBO und das Land Berlin zusammen, um die vielfältigen Potenziale kirchlicher Gebäude und Flächen für das Gemeinwohl zu erkennen, zu fördern und nachhaltig zu gestalten. Ziel ist es, innovative Nutzungskonzepte zu entwickeln und kirchliche Räume als Orte der Begegnung und des gesellschaftlichen Engagements zu erhalten.
Förderung zur Entwicklung gemeinwohlorientierter Nutzungsmodelle kirchlicher Gebäude unter Einbeziehung kleinerer Religionsgemeinschaften
Von 2026 bis 2028 wird die Entwicklung modellhafter, gemeinwohlorientierter Nutzungskonzepte für kirchliche Gebäude gefördert, insbesondere unter Einbeziehung kleinerer Religionsgemeinschaften. Ziel ist es, an ausgewählten Standorten nachhaltige und übertragbare Ansätze für soziale, kulturelle und integrative Nutzungen zu entwickeln.
Ziel
Mit unseren Aktivitäten tragen wir dazu bei, religiöse Vielfalt zu sichern, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und bestehende Gebäude nachhaltig für das Gemeinwohl zu nutzen.