Moses-Mendelssohn-Preis 2026 an Prof. Dr. Andreas Nachama vergeben

Pressemitteilung vom 31.08.2026

Der diesjährige Moses-Mendelsohn-Preis des Landes Berlin wurde durch eine interreligiöse und auch weltanschaulich vielfältig besetzte Jury an den bekannten Rabbiner und Hochschullehrer Andreas Nachama vergeben.

Alexander Straßmeir, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt: „Ich begrüße die ausgezeichnete Wahl der Jury, die in einem Jahr großer Herausforderungen für die Gemeinschaft in Berlin eine Persönlichkeit benannt hat, die sich seit vielen Jahren der Verständigung und der Versöhnung der Menschen miteinander und das jüdische Leben in Deutschland geradezu beispielhaft verdient macht.
Mit Andreas Nachama ehrt Berlin einen Menschen, der sich langjährig und unermüdlich in zahlreichen Ehrenämtern engagiert hat und über viele Jahre die Stiftung Topografie des Terrors und ihre Dauerausstellung prägend begleitet hat.“

Der Moses-Mendelssohn-Preis für Toleranz gegenüber Andersdenkenden und zwischen den Völkern und Religionen wurde 1979 zum 250. Geburtstag des jüdischen Aufklärers Moses Mendelssohn auf Initiative der Mendelssohn-Gesellschaft durch den Senat begründet. Er wird alle zwei Jahre verliehen. Preisträger des Jahres 2024 waren Oz Ben David und Jalil Dabit vom palästinensisch-israelischen Restaurant Kanaan.

Die Preisverleihung wird am Donnerstag, dem 03. September 2026, in der Mendelssohn-Remise stattfinden. Die Laudatio hält Imam Kadir Sanci.