Atelierstandort gesichert – die Wilsnacker Straße 62 bleibt
Pressemitteilung vom 14.07.2026
Eines der ältesten Atelierhäuser Berlins – die Wilsnacker Straße 62 in Moabit ist für weitere fünf Jahre gesichert. Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hat die Fördermittel so angepasst, das die GSE – Gesellschaft für Stadtentwicklung gemeinnützige GmbH – Treuhänder Berlins als Generalmieterin die Option auf eine fünfjährige Verlängerung des Mietverhältnisses ziehen konnte. Die Künstlerinnen und Künstler können nun in ihren Ateliers bleiben.
Staatssekretärin Cerstin Richter-Kotowski: „Unsere ganze Kraft gilt der Konsolidierung und dem Erhalt des Kulturstandortes Berlin. Die Ateliers der Stadt sind Teil unserer reichen Kulturlandschaft. Künstlerinnen und Künstler brauchen Orte, an denen sie sich frei entfalten können, die bezahlbar und in gutem Zustand sind. Nach konstruktiven Verhandlungen ist es uns gelungen einen solchen traditionsreichen Atelierstandort zukunftssicher zu machen.“
GSE-Geschäftsführer Philipp Strohm: „Wir sind überaus erfreut, dass es buchstäblich in der letzten Minute doch noch gelungen ist, den Standort in der Wilsnacker Straße für die kommenden fünf Jahre vollständig in der Förderung im Rahmen des Arbeitsraumprogramms für die Künstlerinnen und Künstler zu erhalten. Dies verdanken wir einer großartigen gemeinsamen Kraftanstrengung der Staatssekretärin für Kultur, Frau Richter-Kotowski, des Atelierbüros des bbk e.V., engagierten Künstlerinnen und Künstlern sowie einem dem Projekt wohl gesonnenen privaten Eigentümer, der GSE. Wir senden damit ein starkes Signal der Verlässlichkeit und Verbindlichkeit an alle Kunstschaffenden und auch an die Eigentümer sowie Vermieterinnen und Vermieter im Arbeitsraumprogramm. Verwaltung und freie Träger im Programm haben gemeinsam agiert, um bestehende Arbeitsräume langfristig zu sichern.“
Pressestelle
Britta Elm
Pressesprecherin und Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Daniel Bartsch
Stellvertretender Pressesprecher