Berliner Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkstätten bleiben Publikumsmagneten: 2025 erfreuen sich rund 13,8 Millionen Besuchende an der Kultur
Pressemitteilung vom 08.05.2026
Die landesgeförderten Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkstätten verzeichnen für das Jahr 2025 stabile Besuchszahlen in Höhe von 13,8 Millionen Besuchenden. Die Besuchszahlen sind trotz notwendiger Haushaltskonsolidierungen im Land Berlin weiterhin auf hohem Niveau. Ein Rückgang des Publikums ist insgesamt nicht zu verzeichnen – im Gegenteil: Das große Interesse der Besucherinnen und Besucher unterstreicht die anhaltende Bedeutung des kulturellen Lebens der Hauptstadt.
„Die stabilen Besuchszahlen im Jahr 2025 sind ein starkes Signal für die Bedeutung unserer Museen, Einrichtungen Bildender Kunst und Gedenkstätten. Trotz notwendiger Haushaltskonsolidierungen im Land Berlin ist es gelungen, ein breites Publikum zu erreichen und zu begeistern. Das zeigt: Die kulturellen Einrichtungen Berlins sind lebendige Orte des Austauschs – und sie bleiben unverzichtbar für unsere Stadt“, erklärt Cerstin Richter-Kotowski, Staatssekretärin für Kultur.
Bereits 2024 konnte nach der Corona-Pandemie eine Stabilisierung der Besuchszahlen der Berliner Museen und Gedenkstätten verzeichnet werden. Nicht nur das Stammpublikum hat die Ausstellungen und Erinnerungsorte besucht, sondern auch der Tourismus ist zurückgekehrt. Diese positive Entwicklung setzt sich im Jahr 2025 trotz veränderter Rahmenbedingungen fort. Die Daten verdeutlichen eine stabile Anziehungskraft der Themen, Ausstellungen und Programme der Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkstätten Berlins.
Häuser wie das Brücke-Museum (70.035), das Deutsche Technikmuseum Berlin (691.143), das Berliner Stadtmuseum (235.822 – trotz geschlossenem Märkischen Museum) und die Häuser der Preußischen Schlösser und Gärten (627.347) konnten 2025 besondere Zuwächse der Besuchendenzahlen gegenüber 2024 verzeichnen und mit attraktiven Ausstellungen und Bildungsangeboten überzeugen. Die KW – Institute for Contemporary Art (158.567) konnte auch mit der Berlin Biennale rund 100.000 zusätzliche Besuchende erreichen.
Interessant ist dieses Jahr auch der Blick auf die Besuchsbilanzen der kleineren Museen und Ausstellungsorte: Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge (15.228) und das Bauhaus-Archiv an seinem Interimsstandort (111.269) bauten ihre Attraktivität beim Publikum weiter aus und erreichten mehr Besucherinnen und Besucher als im vergangenen Jahr.
In Zeiten von Kriegen, gesellschaftlicher Polarisierung und wachsendem Antisemitismus haben Gedenkstätten und Dokumentationszentren eine besonders hohe Relevanz. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Sie mahnen, erinnern – und zeigen, dass aus der Geschichte Verantwortung erwächst. 2025 haben rund 7,8 Millionen Besuchende aus dem In- und Ausland die Einrichtungen der Erinnerungskultur besucht. Nachdem es in den Jahren nach der Corona-Pandemie einen sog. Nachholeffekt gab, normalisiert sich der Besuchendenstrom nun, u. a. im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors (1.575.415).
Eine tabellarische Übersicht finden Sie untenstehend im Download.
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Besuchendenzahlen Berliner Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkstätten 2025
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Pressestelle
Britta Elm
Pressesprecherin und Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Daniel Bartsch
Stellvertretender Pressesprecher