Kulturaustauschstipendien des Landes Berlin – Vergabe der Residenzstipendien für Istanbul, Paris, New York und Tokio 2026

Pressemitteilung vom 30.01.2026

Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vergibt – vorbehaltlich verfügbarer Mittel – Kulturaustauschstipendien an professionell arbeitende Berliner Künstlerinnen und Künstler für internationale Residenzaufenthalte. Die Stipendien dienen der künstlerischen Fortbildung sowie der weltweiten Vernetzung der Berliner Kulturschaffenden. Die gastgebenden Partnerinstitute betreuen die Künstlerinnen und Künstler vor Ort, vermitteln Kontakte zur lokalen Szene und ermöglichen die Präsentation der künstlerischen Projekte vor einem internationalen Publikum.

Kulturaustauschstipendien 2026 Bildende Kunst (Tokio, New York, Istanbul) Die Auswahl für die dreimonatigen Residenzen in Tokio, New York und Istanbul für Künstler:innen aus dem Bereich Bildende Kunst wurde von einer unabhängigen Fachjury getroffen, der Sophie Jung, Arkadij Koscheew, Silke Nowak und Sylvia Sadzinski angehörten.
  • Für das Stipendium in Tokio in Kooperation mit dem Tokyo Arts and Space (TOKAS) lagen der Jury 57 Anträge vor. Im Rahmen eines zweistufigen Verfahrens wurde von der Berliner Fachjury eine Shortlist erstellt, aus der das TOKAS Dominique Hurth ausgewählt hat.
  • Für das Stipendium in New York am International Studio and Curatorial Program (ISCP) lagen 57 Anträge vor. Im Rahmen eines zweistufigen Verfahrens wurde von der Berliner Fachjury eine Shortlist erstellt, aus der das ISCP Xenia Bond ausgewählt hat.
  • Für das Stipendium in Istanbul in Kooperation mit DEPO/Anadolu Kültür lagen 27 Anträge vor. Im Rahmen eines zweistufigen Verfahrens wurde von der Berliner Fachjury eine Shortlist erstellt, aus der DEPO/Anadolu Kültür Mahsa Aleph und Ana Botezatu ausgewählt hat.
    Die monatliche Förderung beträgt in Tokio und New York jeweils 3.000 Euro sowie in Istanbul 2.500 Euro. In New York wird zusätzlich ein Wohnzuschuss von 1.000 Euro monatlich gewährt, da vor Ort keine Unterkunft gestellt werden kann.

Kulturaustauschstipendien 2026 in Paris
Über die Vergabe der sechsmonatigen Stipendien in der Cité Internationale des Arts in Paris entschied eine Fachjury bestehend aus Tom Arthurs, Celina Basra, Luzie Meyer, Felizitas Stilleke, Joshua Wicke und Stephan Winkler.
In den Bereichen Bildende Kunst, Literatur und Tanz lagen der Jury 79 Anträge vor. Im Rahmen eines zweistufigen Verfahrens wurde von der Berliner Fachjury eine Shortlist erstellt, aus der die Cité Alvin Collantes ausgewählt hat.
Im Bereich Musik/Komposition lagen 26 Anträge vor. Als Stipendiat:innen wurden Julius Windisch und Noemi Schrader ausgewählt.
Die Stipendien in Paris umfassen eine monatliche Pauschale von 2.500 Euro sowie die mietfreie Nutzung einer Atelierwohnung in der Cité.

Die Liste mit den Förderempfehlungen der Jury finden Sie untenstehend im Download. Eine Checkliste für die fachliche Prüfung finden Sie hier.

Kontakt:
Constantin Abbondanza
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