Hauptstadtkulturfonds vergibt im zweiten Entscheidungsverfahren für das Jahr 2026 rund 6,8 Millionen Euro für 75 Projekte
Pressemitteilung vom 18.12.2025
Der Gemeinsame Ausschuss für den Hauptstadtkulturfonds unter der Leitung der Staatssekretärin für Kultur, Cerstin Richter-Kotowski sowie dem Leitenden Beamten des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Dr. Konrad Schmidt-Werthern, hat am 16. Dezember 2025 über die zum 1. Oktober 2025 eingereichten Anträge zur Förderrunde II/2026 und zu den Publikumsstarken Sonderausstellungen 2027/2028 entschieden.
Dem Gemeinsamen Ausschuss gehören jeweils zwei Vertreterinnen und Vertreter des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt an.
Der Hauptstadtkulturfonds fördert Projekte unterschiedlicher künstlerischer Sparten, die durch innovative Ansätze einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung künstlerischer Perspektiven leisten. Die vom Hauptstadtkulturfonds geförderten Projekte regen zur gesellschaftlichen Diskussion an und unterstreichen die Rolle der Bundeshauptstadt Berlin als national und international bedeutsame Kulturmetropole. Der Hauptstadtkulturfonds wird mit jährlich 15 Mio. Euro durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert.
- Leonie Baumann, Kuratorin des Hauptstadtkulturfonds
- Sarah Johanna Theurer, Kuratorin Haus der Kunst München und Autorin
- Dr. Michael Fürst, Direktor des Filmmuseum Potsdam
- Dr. Sonja Longolius, Leitung Literaturhaus Berlin
- Barbara Behrendt, freie Kulturjournalistin und Theaterkritikerin
- Dr. Ilgaz Gurur Ertem, Forscherin, Dozentin und Kuratorin. Pädagogin für somatische Bewegungen und Tanz
- Mathias Hinke, Komponist
Es lagen 369 Anträge mit einem Antragsvolumen von insgesamt rund 29,9 Millionen Euro vor. Die Jury hat, basierend auf der künstlerischen Qualität der eingereichten Anträge, Empfehlungen zur Förderung ausgesprochen – diese finden Sie untenstehend als pdf-Datei zum Download.
Eine Übersicht mit den Kurzbeschreibungen der von der Jury empfohlenen Projekte kann in Kürze auf der HKF-Website eingesehen werden.
Der Abgabetermin für das nächste Bewerbungsverfahren I/2027 ist voraussichtlich der 15. April 2026.
Publikumsstarke Sonderausstellungen 2027/2028
Der Gemeinsame Ausschuss hat auf Grundlage der Empfehlung eines Expert*innengremiums erneut Mittel zur Förderung von publikumsstarken Sonderausstellungen von nationaler und internationaler Relevanz vergeben. Ziel der Förderschiene ist die Ermöglichung großer, internationaler Ausstellungen im Bereich der Bildenden Kunst, indem u. a. die notwendige Planungssicherheit gewährleistet wird. Abgabetermin für Anträge zur Ausschreibung Publikumsstarke Sonderausstellungen in den Jahren 2027/2028 war der 1. Oktober 2025. Antragsberechtigt waren die institutionell von Bund oder Land geförderten Einrichtungen insbesondere im Bereich der Bildenden Kunst, die über die räumlichen, personellen und organisatorischen Ressourcen verfügen, um eine publikumsstarke Sonderausstellung zu realisieren.
- Leonie Baumann, Kuratorin des Hauptstadtkulturfonds
- Dr. Ulrike Groos, Leiterin Kunstmuseum Stuttgart
- Dr. Mateo Kries, Direktor des Vitra Design Museums in Weil am Rhein
Das Expert*innengremium sprach sich für drei Anträge, die in 2027 realisiert werden sollen, aus – diese finden Sie ebenfalls in der untenstehenden pdf-Datei im Download.
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Hauptstadtkulturfonds vergibt im zweiten Entscheidungsverfahren für das Jahr 2026 rund 6,8 Millionen Euro für 75 Projekte
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