13 Millionen Besucherinnen und Besucher: Berliner Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkstätten kehren auf Vor-Pandemie-Niveau zurück

Pressemitteilung vom 09.05.2025

Die landesgeförderten Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkstätten verzeichnen für das Jahr 2024 eine erfreuliche Entwicklung: Die Besuchszahlen haben sich weiter stabilisiert und erreichen mit rund 13 Millionen Besuchenden wieder das Niveau der Jahre vor der Corona-Pandemie.

Nach den Schließungen, umfangreichen Besuchsauflagen sowie dem ausgebliebenen Tourismus während der Corona-Pandemie konnte bereits 2023 ein Aufschwung für die Museen und Gedenkstätten in Berlin verzeichnet werden. Diese positive Entwicklung setzt sich auch im Jahr 2024 fort, die Daten verdeutlichen eine stabile Anziehungskraft der Themen, Ausstellungen und Programme der Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkstätten Berlins.

Kulturstaatssekretärin Sarah Wedl-Wilson: „Die Kultur ist zurück – lebendig, relevant und mitten im Leben der Stadt. Angesichts der Jahre andauernden Corona-Pandemie ist das keine Selbstverständlichkeit. Es ist den zahlreichen engagierten Kulturschaffenden und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Institutionen in Berlin zu verdanken, dass wir mit 13 Millionen Besucherinnen und Besuchern einen Meilenstein für die Museen und Gedenkstätten feiern können. Diese Zahl zeigt die ungebrochene Bedeutung der Kultur für unsere Hauptstadt.“

Häuser wie das Bröhan-Museum (66.356), die Domäne Dahlem (62.918) und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand (211.912) konnten 2024 besonders starke Besuchszuwächse gegenüber 2023 verzeichnen und mit attraktiven Ausstellungen und Bildungsangeboten überzeugen. Interessant ist dieses Jahr auch der Blick auf die Besuchsbilanzen der kleineren Museen und Ausstellungsorte: Die Domäne Dahlem (62.918), das Brücke-Museum (37.785) und der Neue Berliner Kunstverein n.b.k. (70.409) bauten ihre Attraktivität beim Publikum weiter aus und erreichten mehr Besucherinnen und Besucher als im vergangenen Jahr.

Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge und die neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK) standen im vergangenen Jahr vor besonderen Herausforderungen: Sie mussten sich an ihren neuen Standorten neu positionieren und das Publikum dort erfolgreich ansprechen. Wie auch das Käthe-Kollwitz-Museum haben beide Häuser diesen Prozess mit großem Engagement gestaltet und wichtige Schritte zur Etablierung am neuen Ort gemacht.

In Zeiten von Kriegen, Klimakatastrophen, gesellschaftlicher Polarisierung und wachsendem Antisemitismus gewinnen Gedenkstätten und Dokumentationszentren eine neue, dringliche Relevanz. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Stärkung des Gesellschaftlichen Zusammenhalts. Sie mahnen, erinnern – und zeigen, dass aus Geschichte Verantwortung erwächst. 2024 haben rund 7,3 Mio. Besuchende aus dem In- und Ausland Gedenkstätten in Berlin besucht. Davon 4,9 Millionen die Standorte der Stiftung Berliner Mauer, 1,7 Millionen die Topographie des Terrors und 212.000 die Gedenkstätte Deutscher Widerstand.

Die Besuchszahlen sind im Einzelnen dem Anhang zu entnehmen.

Download

  • Pressemitteilung: 13 Millionen Besucherinnen und Besucher: Berliner Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkstätten kehren auf Vor-Pandemie-Niveau zurück

    PDF-Dokument (739.6 kB)