Corona

Hilfsmaßnahmen für Berlins Kultur und Kreativwirtschaft

Klaus Lederer

Berlin ist lebendig und großartig – nicht ohne das Engagement seiner Kulturschaffenden in allen Sparten. Die durch die Corona-Pandemie ausgelöste Absage zahlloser Kulturveranstaltungen und Schließung von Veranstaltungsstätten bedroht viele von ihnen existenziell. Mit den Programmen für Soforthilfen geht Berlin einen wichtigen Schritt, um den kleinen und Kleinstunternehmen des privaten Kulturbetriebes, den freiberuflichen und soloselbständigen Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen, den Honorarkräften, kleinen Kunstvereinen und Selbständigen im Veranstaltungsbetrieb Hilfe zu leisten. – Aber Kultur ist nicht nur auf Geld angewiesen, sie braucht auch Öffentlichkeit!

Wir informieren hier auf dieser Seite über alles, was von Nutzen sein kann und werden sie immer wieder aktualisieren. Daher lohnt sich auch der Blick auf unsere Kanäle bei twitter und facebook (@klauslederer und @SenKultEu).

Hier noch der Hinweis, dass individuelle Prävention zur Hemmung des Coronavirus nach wie vor die beste Möglichkeit ist, sich und andere zu schützen. Und sicherlich hilft es Künstler*innen auch, ein Buch zu erwerben, Musik digital in Anspruch zu nehmen oder vor allem Institutionen der Freien Szene mit einer Spende zu unterstützen.

Euer/Ihr
Klaus Lederer

Kultur trotz(t) Corona - Hygienerahmenkonzept für Kultureinrichtungen im Land Berlin

Berliner Theater, Opern- und Konzerthäuser sowie Museen und Kirchen wurden im März 2020 auf der Grundlage der SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung (SARS-CoV-2-EindmaßnV) zur Bekämpfung des Corona-Virus geschlossen. Während Museen am 04. Mai 2020 wieder öffnen durften, erklärten die Kulturminister*innen am 15. Mai die reguläre Theater- und Konzertsaison 2019/2020 pandemiebedingt für beendet (vgl. „Kunst und Kultur: Eckpunkte für Öffnungsstrategien“, Stand 16. Juni 2020).
Voraussetzung für die Öffnung von Innenräumen der neuen Spielzeit 2020/21 sind spezifische Hygienekonzepte für alle Kultureinrichtungen, die Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz von Publikum und Mitarbeiter*innen vorgeben.
Die Festlegung und Einhaltung von Hygiene-und Schutzmaßnahmen tragen dazu bei, das Risiko einer Infektion mit SARS-CoV-2 zu reduzieren. Eine Infektion über die Luft im geschlossenen Raum kann jedoch nach aktuellem Kenntnisstand ungeachtet aller Hygiene- und Schutzmaß-nahmen nicht ausgeschlossen werden.
Das vorliegende Rahmenkonzept definiert, welche Maßnahmen für die Öffnung des Spiel- und Museumsbetriebs zu treffen und einzuhalten sind. §1 (Grundsätzliche Pflichten) und §2 (Einhal-tung der Hygieneregeln) der SARS-CoV-2-EindmaßnV in der Fassung vom 23. Juni 2020 sind die rechtliche Grundlage.
Ziel dieses Konzepts ist es, den Kultureinrichtungen evidenzbasierte und praxisnahe Orientierungshilfen für die Öffnung des Innenraums für Publikum zu geben. Hierbei klärt „Grundsätzli-ches“ unter Absatz I.a. über die Infektionsrisiken auf. Der Absatz II „Schutz- und Hygienemaßnahmen für den Innenraum“ ist eine Handlungsanweisung für die zu treffenden Maßnahmen. Teil III spricht „Empfehlungen zur weiteren Reduktion des Infektionsrisikos“ aus.
Dieses Hygienerahmenkonzept entbindet die Kultureinrichtungen nicht von der Pflicht, ein eigenes Hygienekonzept zu erstellen, welches die Vorgaben im Detail umsetzt. Die Kultureinrichtungen sind zudem grundsätzlich verpflichtet, die Sicherheit von Mitarbeiter*innen nach den Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes zu gewährleisten.
Die Vorgaben gelten für alle Kultureinrichtungen mit Sitz in Berlin. Darunter fallen alle Einrichtungen und Betriebe mit Publikumsverkehr, die in der Geschäftsverteilung des Senats von Berlin dem Geschäftsbereich der Senatsverwaltung für Kultur und Europa zugeordnet sind.

2020-09-11 Kultur trotz(t) Corona - Hygienerahmenkonzept Kultureinrichtungen Berlin

für die Öffnung des Innenraums für Publikum gemäß § 2 (3) der SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung

PDF-Dokument (456.9 kB) - Stand: 11. September 2020

Kultur trotz(t) Corona - Kulturpolitik des Landes Berlin in der Coronakrise

Kultur trotz-t Corona - Kulturpolitik des Landes Berlin in der Coronakrise

Eine Übersicht über die Strategien zur Wiederermöglichung der Kulturangebote sowie über die existierenden Unterstützungsmöglichkeiten für den Kultursektor in der Coronakrise.
Nach wie vor befinden wir uns in einer sich dynamisch entwickelnden Pandemiesituation. Veränderungen können daher auch sehr kurzfristig erforderlich werden. Deshalb soll diese Handreichung fortgeschrieben werden.

PDF-Dokument (624.3 kB)

Hilfen für selbständige Künstler*innen

Hilfen für Kultureinrichtungen und -betriebe

Verfahrensvereinfachungen im Zuwendungsrecht

Zur Abfederung der Folgen des COVID 19-Virus für die Zuwendungsempfänger*innen von Projektförderungen ermöglicht die Senatsverwaltung für Kultur und Europa Verfahrensvereinfachungen im Zuwendungsrecht. Weitere Informationen

Soforthilfe für finanziell notleidende religiöse und weltanschauliche Gemeinschaften

Die Senatsverwaltung für Kultur und Europa stellte im Bereich des Beauftragten für Kirchen, Religionen und Weltanschauungsgemeinschaften eine Soforthilfe für finanziell notleidende religiös und weltanschaulich tätige Gemeinschaften bereit. Weitere Informationen

FAQs

Es erreichen uns zurzeit sehr viele Fragen, wie in dieser Situation mit Zuwendungen und aktuellen bzw. anstehenden Ausschreibungen umzugehen ist, aber auch darüber hinausgehende Fragen zu Soforthilfeprogrammen des Bundes und des Landes, Lockerungen bestehender Regelungen wie Kurzarbeitergeld etc. Uns ist bewusst, dass sich viele von Ihnen momentan in einer schwierigen und nur bedingt planbaren Situation befinden. Wir arbeiten kontinuierlich an Lösungen und versuchen, Ihnen bestmöglich Auskunft zu geben.

Ihre häufigsten Fragen haben wir als FAQs zusammengefasst. Diese Aufstellung wird fortlaufend aktualisiert.