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Tiergarten
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Das Mahnmal für die Zeugen Jehovas, die dem Nationalsozialismus zum Opfer fielen, im Berliner Tiergarten.
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Seit Juni 2026 erinnert im Tiergarten Berlin ein Mahnmal an die während des Nationalsozialismus verfolgten Mitglieder der Zeugen Jehovas.
Ein fünf Meter hoher goldener Baum im Berliner Tiergarten erinnert an die Zeugen Jehovas, die während des NS-Regimes inhaftiert und hingerichtet wurden. Die Glaubensgemeinschaft war ab 1933 verboten.
Der Standort des Mahnmals ist nicht zufällig. Es steht am Goldfischteich, einem Ort, an dem sich Mitglieder der Gemeinschaft während der NS-Zeit heimlich trafen. An diesem Teich fand am 22. August 1936 eine der Verhaftungsaktionen der Gestapo statt. Mindestens 1700 Mitglieder der Glaubensgemeinschaft wurden hingerichtet, tausende Weitere inhaftiert. Die Zeugen Jehovas wurden unter anderem verfolgt, weil sie den Hitlergruß und Kriegsdienst verweigerten.
Die Bronzeskulptur wurde vom Künstler Matthias Leeck entworfen. Der Baum symbolisiert die Standhaftigkeit der Zeugen Jehovas gegenüber dem nationalsozialistischen Regime. Die Oberfläche des Mahnmals ist gefurcht. Die Furchen stehen für die Verletzungen und Narben der Zeugen Jehovas.
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