Molly Stenzel und Armin Massing sind die Köpfe hinter dem Berlin Global Village. Ihr klares Ziel: ein Eine-Welt-Zentrum für Berlin zu etablieren, an dem NGOs, Initiativen und Vereine zusammenkommen, um gesellschaftlichen Wandel undglobale Gerechtigkeit aktiv voranzutreiben.
Bereits 2011 gestartet, vereint das Berlin Global Village heute rund 60 entwicklungspolitische sowie migrantisch-diasporische NGOs unter einem Dach. Das Zentrum im Berliner Bezirk Neukölln lebt vom Miteinander: Vermietet werden feste Büro und Räume für öffentliche Veranstaltungen; dort erwartet die Besucher:innen ein breit gefächertes politisches sowie kulturelles Programm. Das Berlin Global Village fördert so den Austausch, stärkt Netzwerke und teilt gemeinsame Ressourcen.
Haltung zeigen: Machtkritisch und diskriminierungssensibel
Diversität prägt das Zentrum von Beginn an. Bereits in ihren Gründungsvisionen stellt sich das Berlin Global Village allen Formen von Rassismus und Diskriminierungen strikt entgegen. Berlin Global Village sieht sich in der Verantwortung, eine „machtkritische, diskriminierungssensible und diversitätsorientierte“ Haltung zu leben, in der sich alle Menschen, Initiativen und Organisationen sicher fühlen können.
Die Zukunft im Blick: Der neue Global Digital Hub
Parallel entstehen bereits die nächsten Meilensteine für die Zukunft: Mit seinem neuen Digital Hub schließt das Zentrum eine entscheidende Lücke in der Digitalwirtschaft. Akteure aus Praxis, Forschung und Aktivismus bündeln hier ihre Erfahrungen, um eine nachhaltige Digitalisierung aus einer globalen, gerechten Perspektive zu gestalten.
In unserem Zukunftsköpfe-Interview gehen Molly und Armin darauf ein, für welche Werte sie einstehen, wie sie sich dem Silicon Valley entgegenstellen und welche Rolle Berlin dabei spielt.