60 Delegierte aus mehr als 30 Städten – fünf Tage voller Workshops, Best Practices, kultureller Aktivitäten und deeper Dialoge: Das war die Jubiläumswoche zu Berlins 20-jähriger Mitgliedschaft im Cities of Design Netzwerk der UNESCO.
Berlin ist damit Teil des UNESCO-Programms Creative Cities. Die internationale Initiative wurde 2004 gegründet, um kulturelle Vielfalt und Austausch zu fördern.
Und das mit großem Erfolg. Denn 22 Jahre später sind insgesamt 408 Städte in mehr als 100 Ländern im Netzwerk der Creative Cities aktiv. Die Mitgliedsstädte sind in sieben Exzellenz-Cluster beziehungsweise Subnetworks gegliedert: Film, Musik, Gastronomie, Medienkunst, Handwerk, Literatur und Design – zu dem seit 2006 auch Berlin zählt.
Neue Projekte und spannende Initiativen
2026 ist ein besonderes Jahr für Design in Deutschland. Denn nicht nur Berlin feiert sein 20-Jähriges, auch Frankfurt spielt in diesem Jahr eine besondere Rolle: Die Rhein-Main-Metropole wurde zur World Design Capital ernannt.
Den Titel verleiht die World Design Organization alle zwei Jahre an Städte, die Design gezielt nutzen, um das Leben ihrer Bewohner:innen zu verbessern – sei es wirtschaftlich, ökologisch oder sozial.
Zur Feier dieser beiden Meilensteine wurden die UNESCO Cities of Design zum jährlichen, einwöchigen Subnetwork Treffen nach Berlin und Frankfurt eingeladen.