Kennengelernt haben sich die ursprünglichen Gründer des Berliner Indie-Studios „Grizzly Games Friedemann Allmenröder, Scha Rabis und Paul Schnepf bereits während ihres Game-Design-Studiums an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin – HTW. Schon ihr erstes Spiel „Superflight“, ein Semesterprojekt des Trios, hat in Insider:innen-Kreisen regen Zuspruch gefunden. Seit diesem vielversprechenden Start im Jahr 2016 hat sich einiges getan, vor allem hinsichtlich der Besetzung des Teams: Aus dem ursprünglichen Dreierteam ist Paul Schnepf dabei geblieben. Gemeinsam mit Jonas Tyroller, der 2018 dazugestoßen ist, zeigt der Berliner Designer, dass selbst mit einem kleinen Team Großes geschaffen werden kann.
Bester Beweis dafür: In ihrem dritten Game „Thronefall übernehmen die Spieler:innen die Rolle eines unbekannten Monarchen in einem unbekannten Land. Dieser reitet auf einem Pferd durchs Land und muss stetig stärker werdende Gegner:innen daran hindern, sein Reich zu zerstören. Das Besiegen von Feind:innen wird mit Münzen entlohnt, die wiederum dazu genutzt werden können Gebäude zu erwerben. Von Farmen über Kasernen bis hin zu Stadtmauern ist alles dabei. Mit weiteren Münzen können die Bauten aufgewertet werden, je nachdem, für welchen Zweck sie gerade benötigt werden. Anders als bei typischen Tower-Defense-Spielen können Spielende bei Thronefall in einer offenen Welt reiten, Truppen auf einer offenen Karte befehligen und dabei die Gestaltung der verschiedenen Gebiete und Ebenen des Spiels berücksichtigen. „Einfachheit mit süchtig machendem Charme” jubeln Tester:innen im Pixel-Magazin – und sie sind mit ihrer Begeisterung nicht allein: Das Strategiespiel wurde beim Deutschen Entwicklerpreis am 7. Dezember 2023 in Köln als bestes Casual Game ausgezeichnet. Projekt Zukunft hat mit Paul Schnepf darüber gesprochen: