Dennoch gibt es derzeit einen Negativtrend: Bundesweit ist der Anteil grüner Startups an allen Neugründungen von 19,8 Prozent im Jahr 2023 auf 13 Prozent im Jahr 2025 gesunken. Das ist ein Rückgang um ein Drittel. Die absolute Anzahl grüner Neugründungen ist ebenfalls rückläufig, von 375 in 2023 auf 206 in 2025.
Auch in Berlin zeigt sich diese Zurückhaltung bei Neugründungen. Der Anteil dieser jungen, grünen Firmen an allen Startup-Neugründungen ist hier von 23 Prozent (2023) auf 11 Prozent (2025) gesunken.
Diese Entwicklung hat laut des Green Tech Startup Reports drei Gründe:
- Mehr Aufmerksamkeit für Themen wie Künstliche Intelligenz und Sicherheit beeinflussen Gründungsentscheidungen.
- Nachfrage- und Marktunsicherheiten, die die Zahlungsbereitschaft und den Zugang zu Märkten für nachhaltige Lösungen verringern.
- Regulatorische Volatilität und Unsicherheit, die Planungsrisiken erhöhen und insbesondere in regulierten Sektoren zu Rückgängen führen.
Die Zukunft sieht dennoch vielversprechend aus, da die Community der grünen Startups in Deutschland weiter wächst und innovative Lösungen für eine nachhaltige Wirtschaft entwickelt. Das Ziel Klimaneutralität bis 2045 und die Förderung erneuerbarer Energien werden den Green Tech-Sektor in Zukunft immer attraktiver machen. Gleichzeitig gilt es, die zuvor genannten Herausforderungen von Startups aktiv anzugehen, um das volle Potenzial auszuschöpfen.