Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe hat sieben zukunftsweisende Veranstaltungsformate der Berliner Designbranche mit insgesamt 370.000 Euro ausgezeichnet. Die Berlin Design Innovation Challenge 2024 ist ein erstmalig stattfindender Wettbewerb, der im Rahmen des Projekt Zukunft Berlin ausgerufen wurde, um die kreativen Potenziale der Stadt sowie innovative Veranstaltungsformate der Designbranche in diesem Jahr in den Kategorien „Internationale Aufmerksamkeit“ und “Community-Building und Wissenstransfer” zu fördern und noch sichtbarer zu machen.
Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Franziska Giffey: „Die Designbranche ist eine wichtige Schnittstelle und Innovationstreiberin für die gesamte Berliner Wirtschaft. Berlin ist UNESCO City of Design und die Preisträgerinnen und Preisträger machen diesem Namen alle Ehre: Die Bandbreite der ausgezeichneten Konzepte macht deutlich, wie stark und vielseitig die Berliner Designwirtschaft aufgestellt ist. Mit rund 8.000 Unternehmen und 7,8 Milliarden Euro Umsatzvolumen ist sie ein relevanter Wirtschafts- und Standortfaktor in unserer Stadt, der rund 26.000 Arbeitsplätze schafft.“
Design ist mehr als die äußerliche Gestaltung eines Produkts. Der Begriff umfasst auch die Gestaltung von Prozessen, Dienstleistungen oder digitalen Anwendungen: Von der Langlebigkeit und Nachhaltigkeit eines Produkts bis zur effizienten und serviceorientierten Gestaltung eines Behördengangs. Ein gutes Design bietet viele Vorteile im Alltag der Nutzerinnen und Nutzer. Gleichzeitig kann damit auch ein bestimmtes (Nutzungs-) Verhalten angeregt werden. Das zeigen auch die ausgezeichneten Konzepte. Probleme werden ganzheitlich gelöst, soziale mit technologischen Aufgaben verknüpft und neue Wege des Wirtschaftens entwickelt. Die Berlin Design Innovation Challenge stellt außerdem kollaborative und branchenübergreifende Ansätze in den Mittelpunkt.
„Designen heißt Transformieren. Die Preisträger:innen bilden die Themen unserer Zeit wie Nachhaltigkeit, zirkuläres Wirtschaften, soziale Verantwortung und systemische Lösungen ab”, sagt Jurymitglied Regina Hanke, Professorin für Design Management und Vorstandsmitglied des Bureau of European Design Associations (BEDA).
„Design braucht Diversität. Nur durch Vielfalt kann man Komplexität erkennen, Sichtweisen oder Ansätze verknüpfen. Neue Lösungen finden. Berlin ist genau dafür bei Top-Designer:innen und Kreativen aus der ganzen Welt beliebt. Das unterstreicht dieser Wettbewerb. Die wirtschaftliche und identitätsstiftende Kraft ist eine beinahe unsichtbare Erfolgsstory”, sagt Jury-Mitglied Dara Sepehri, Kreativdirektor und Geschäftsführer, Vorstandsmitglied im Deutschen Designtag und Director Berlin im Deutschen Design Club e.V.