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Gemeinschaftsgärten

Berlins Gemeinschaftsgärten blicken auf eine ungefähr 30-jährige Geschichte zurück. Die mehr als 200 Gärten erfreuen sich heute großer Beliebtheit und weisen vielfältige Erfahrungen, Netzwerke und Standorte auf – sowohl in den Innenstadtbezirken als auch am Stadtrand.

Die Berliner Gemeinschaftsgärten befinden sich seit Anbeginn im Austausch mit nationalen und internationalen Entwicklungen, von denen sie lern(t)en und die sie inspirier(t)en. Je nachdem wie man ‚Gemeinschaftsgarten’ definiert, werden dabei bestimmte Gärten und Initiativen berücksichtigt. Um ihre Bedeutung für Berlin zu verstehen, ist es wichtig, Gemeinschaftsgärten in ihrem räumlichen, sozialen, politischen, ökonomischen und ökologischen Zusammenhang zu betrachten.

Gemeinschaftsgärten in Berlin

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Bild: AG Stadt & Ernährung

Berlin hat über 200 Gemeinschaftsgärten (Stand September 2019). Die meisten sind auf dieser Webplattform vertreten. Berliner Gärten sind bunt. Je nach Nutzungsschwerpunkt, Akteur*innengruppe und Lage sind diese Gemeinschaftsgärten hinsichtlich Größe, Aussehen und Organisationsform sehr unterschiedlich.

Was sind Gemeinschaftsgärten?

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Bild: AG Stadt & Ernährung

Die Berliner Gemeinschaftsgartenpionierin Elisabeth Meyer-Renschhausen sieht die Ursprünge der Gemeinschaftsgärtnerei im Nordamerika der 1970er Jahre. Diesen Ursprüngen folgte, weltweit nahezu zeitgleich, in den 1990er Jahren eine neuere Welle des ‚Community Gardening‘, die an die Guerilla-Gardening-Bewegung anknüpfte.