Femizide seien Hassverbrechen und gleichzeitig "extreme Manifestation männlicher Dominanz und Sexismus", heißt es in der Pressemitteilung der Senatskanzlei vom Dienstag. Dabei begreife der Senat solche Gewalttaten als ein gesamtgesellschaftliches Problem, welches sich nicht auf ein bestimmtes Milieu oder auf eine Personengruppe reduzieren lässt. Der Fall von Zohra G., die im April dieses Jahres in Pankow von ihrem Ehemann auf offener Straße niedergestochen wurde, habe erneut gezeigt, dass mehr zur Verhütung von Femiziden getan werden müsse.