Als wichtige Orte für Präventionsansätze nennt die Strategie unter anderem Schulen und die Jugendhilfe. In Gebieten mit offenem Drogenkonsum wie Parks, Bahnhöfen und Unterführungen sollen Suchthilfe, Sozialarbeit, Bezirke und Polizei enger zusammenarbeiten. Ziel ist, sowohl Betroffenen zu helfen als auch Anwohner zu entlasten. Die Strategie begründet den Handlungsbedarf unter anderem mit hohen Konsumzahlen in Berlin. So liegt der Cannabiskonsum deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Auch Kokain, Ecstasy und andere illegale Drogen werden in Berlin häufiger konsumiert als im Bundesdurchschnitt.