Eine erste Analyse von mehr als 7.700 Inseraten im Juni ergab, dass bei 46 Prozent – also fast der Hälfte – ein Verdacht auf Verstöße vorliegt. Die betroffenen Vermieterinnen und Vermieter werden laut Gaebler nun angeschrieben. In dem Schreiben werden sie aufgefordert, ihre Mietforderung zu überprüfen und anzupassen, falls die gesetzliche Begrenzung überschritten ist. Wie es weiter hieß, soll der Mietenscan vorerst monatlich fortgesetzt werden. Ziel sei, Vermieter präventiv auf mögliche Verstöße gegen geltendes Recht hinzuweisen und zu verhindern, dass diese eine Mangellage ausnutzen. Zudem sollen Menschen bei ihrer Suche nach bezahlbarem Wohnraum unterstützt werden.