Berlin kämpft gegen zu hohe Mieten

ein hohes Wohn-Haus mit vielen Wohnungen und Fenstern

Viele Mieten in Berlin sind zu hoch.
Dagegen kämpfen die Politiker.
Jetzt gibt es ein neues Projekt gegen hohe Mieten.

Das Projekt heißt: Mietenscan.
Scan ist ein englisches Wort und heißt: prüfen.
Man spricht es so: Skän.

Christian Gaebler ist Wohn-Senator in Berlin.
Er ist Politiker von der Partei SPD.
Er ist für Wohnungen in der Stadt verantwortlich.

Christian Gaebler sagt:
Wir wollen Wohnungs-Angebote im Internet überwachen.
Die Wohnungs-Angebote werden geprüft.
Ein Computer-Programm soll das machen.
Das Computer-Programm erkennt zu hohe Mieten.
Dann kann die Politik etwas dagegen tun.

Christian Gaebler sagt:
Berlin muss alle Möglichkeiten nutzen.
Damit Menschen vor hohen Mieten geschützt sind.
Wir wollen Gerechtigkeit für die Mieter.
Aber auch für die Vermieter.

Die Vermieter bieten eine Wohnung an.
Viele halten sich an die Regeln.
Manche aber nicht.
Vermieter müssen bestraft werden,
wenn sie sich nicht an die Regeln halten.
Damit es gerecht für alle ist.

Was ist das Ergebnis vom Mietenscan?

Der Mietenscan wird jeden Monat gemacht.
Das Ergebnis im Juni ist:
Viele Wohnungs-Angebote haben zu hohe Mieten.
Fast die Hälfte der Mieten sind zu hoch.

Die Vermieter dieser Wohnungen bekommen jetzt Post.
Christian Gaeblers Amt schreibt einen Brief.
Damit die Vermieter die Miete senken.
Das soll die Mieter schützen.
Aber auch die Vermieter.
Damit sich alle an die Regeln halten.

Wie funktioniert das mit der Miete?

Berlin sammelt alle Mieten in einer Tabelle.
Die Tabelle heißt Miet-Spiegel.
In der Tabelle steht, welche Miete es in welcher Straße gibt.
Der Miet-Spiegel ist im Internet.
Jeder kann sehen, wie hoch die Mieten sind.
Dann weiß jeder, ob man zu viel bezahlt.

Eine Wohnung wird neu vermietet,
dann ist die Miete oft teurer.
Die Miete darf aber nur 10 Prozent mehr sein,
als im Miet-Spiegel steht.
Das nennt man: Miet-Preis-Bremse.
Die Miet-Preis-Bremse hilft den Mietern.
Damit niemand zu viel bezahlt.

Manche Vermieter halten sich nicht daran.
Ist die Miete viel zu hoch nennt man das: Miet-Wucher.
Miet-Wucher ist gegen die Regeln.
Vermieter können bestraft werden.
Das kann sehr teuer sein.
Bis zu 50 Tausend Euro sind möglich.

In diesem Text nutzen wir nur die männliche Schreib-Form.
Zum Beispiel: Mitarbeiter oder Politiker.
Dann kann man den Text besser lesen.
Wir meinen aber alle Menschen: Männer und Frauen.